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03.04.25 –
Angesichts sich häufender Tierschutzskandale auf bayerischen Höfen fordern die bayerischen Grünen strengere Maßnahmen zur Prävention und Ahndung.
In ihrem Antrag an den bayerischen Landtag, den sie mit einem offenen Brief an Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber und Umweltminister Thorsten Glauber untermauert, beantragt die Fraktion der bayerischen Grünen im Landtag eine Sachverständigenanhörung zu den strukturellen Problemen im Kontrollsystem.
Im Einzelnen fordert die Fraktion mehr Personal für unangekündigte Kontrollen der landwirtschaftlichen Betriebe, ein öffentliches Kontrollbarometer, härtere Sanktionen und eine klare Aufgabenzuweisung für die Veterinärbehörden.
Bis Ende April 2025 sollten die beiden Ministerien einen konkreten Aktionsplan vorlegen.
Die Landtagsgrünen begründen ihren Antrag mit dem Hinweis auf zahlreiche Fälle von Tiermisshandlung in bayerischen Betrieben, die nicht etwa durch die zuständigen Kontrollbehörden, sondern durch Organisationen wie die SOKO Tierschutz aufgedeckt wurden. Selbst auf Höfen, die wegen schwerwiegender Missstände bereits verurteilt waren – etwa im Allgäu im Umkreis von Bad Grönenbach -, dokumentierten die Tierrechtsaktivisten neuerliche Tierquälerei.
„Diese eklatante Diskrepanz zwischen behördlichen Feststellungen und der dokumentierten Realität ist alarmierend und erfordert dringend politisches Handeln“, so die Grünen in Ihrem Antrag.
B.G., April 2025
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