Bündnis 90/Die Grünen

im Landkreis Ebersberg

Bezirkstagsliste Oberbayern aufgestellt

Ottilie Eberl auf aussichtsreichem Listenplatz bestätigt

Unsere Bezirksrätin Ottilie Eberl konnte sich behaupten und hat sehr gute Chancen uns erneut im Bezirkstag zu vertreten. In ihrer Rede befasste sie sich mit der Inklusion, die endlich real werden soll.

Unsere Ebersberger Direktkandidatin Ottilie Eberl, die bereits Bezirksrätin ist, konnte sich mit Listenplatz 15 eine gute Ausgangslage verschaffen.

Als Spitzenkandidat:innen wurden Martina Neubauer und Joachim Siebler (Fraktionsvorsitzende im Bezirkstag) mit einem super Ergebnis gewählt  

Die Aufstellungsversammlungen haben die große Geschlossenheit der oberbayerischen Grünen gezeigt. Gemeinsam konnte eine ausgewogene, bunte Mischung aus städtischen und ländlichen Kandidierenden aus allen Regionen Oberbayerns und vielfältigsten Berufen aufgestellt werden, die nun gemeinsam in den Wahlkampf ziehen.

Bewerbungsrede von Ottilie Eberl (es gilt das gesprochene Wort)

Liebe Freundinnen und Freunde,

Ich bin die Ottilie aus dem Kreisverband Ebersberg, 69 Jahre alt, schon Jahrzehnte in der Kommunalpolitik aktiv und seit 2018 im oberbayerischen Bezirkstag.

Meine Schwerpunkte waren und bleiben Inklusion, Teilhabe, Unterstützung für Menschen mit Hilfebedarf.

Warum will ich noch einmal in den Bezirkstag gewählt werden?

Um Inklusion Realität werden zu lassen, also dass man es echt merkt im Alltag, braucht es noch sehr viel Rückenwind.

Es ist wirklich noch sehr viel zu tun.

Fangen wir mit dem Thema Wohnen an. Es braucht viele kleine inklusive Wohnprojekte, mitten drin, in jeder Kleinstadt, in jedem Dorf. Jedes größere Dorf profitiert von einem Mehrgenerationenhaus mit einer Mischung aus Familien, Menschen mit Behinderung und Senioren.  Das muss natürlich bei allen großen Baugebieten gleich mit geplant werden. Auch für Menschen mit hohem Hilfebedarf, z.B. mit 24 stunden-Betreuung möchte ich  genauso inklusive Wohnmöglichkeiten. Und natürlich brauchen wir gute barrierefreie Wohnungen für die Menschen, die alleine, privat, mit ihren Assisstenzkräften im Arbeitgebermodell leben möchten.

Aber auch in den großen Einrichtungen,von denen ich  einige kenne, ist es möglich, kleine Wohneinheiten zu schaffen. Warum müssen in Wohngruppen 8, 10 oder 12 Menschen unfreiwillig zusammen wohnen? Dies in kleine Einheiten umzubauen, dass es Appartments gibt, dass es Paarwohnungen oder 4erWGs gibt, ist möglich.

Großen Rückenwind für eine inklusive Arbeitswelt:

In den meisten Arbeitsbereichen, in sehr vielen Betrieben ist Inklusion noch ein Randthema.

Alle Menschen mit Unterstützungsbedarf müssen wählen können, ob sie unterstützt und begleitet auf dem ersten Arbeitsmarkt arbeiten wollen oder in einem Umfeld ohne Leistungsdruck, z.B. in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung ihre Talente weiterentwickeln.

Um echte Wahlmöglichkeiten zu haben, braucht es dauerhafte Begleitung, es braucht Jobcoaches, die diese Personen und den Betrieb nicht nur beim Übergang, sondern dauerhaft begleiten, sowohl im Außenarbeitsplatz als dann bei einer Festanstellung.

Inklusive Jobmessen, barrierefreie Wirtschaftsempfänge sind eine von vielen Möglichkeiten, dafür zu werben.

Rückenwind bei der  Bearbeitung in der Bezirksverwaltung:

Es regt mich seit Jahren auf, wie kompliziert, wie umfangreich, wie unverständlich Anträge und Bescheide sind, es hilft den Betroffenen, den Angehörigen, den Einrichtungen und den Menschen in der Verwaltung, wenn die vielen Papiere oder Dateien verständlich sind und in kurzer Zeit bearbeitet sind.

Einfache Sprache statt Behördendeutsch tut alle gut.

Aber wer macht die Arbeit? Überall große Personalnot und Fachkräftemangel:

Die zwei entscheidende Faktoren sind Arbeitsbedingungen und Bezahlung.

Zuverlässige Dienstpläne, kein Holen aus dem Frei, Zeit für Fortbildungen und Supervision und natürlich die Bezahlung. Es muss gelingen, dass die Mitarbeiter*innen, die wir haben, gern im Beruf bleiben, dass wir jene zurückgewinnen, die die Branche verlassen haben und dass die Berufe für neue Mitarbeiterinnen attraktiv sind.

Bei guten Bedingungen sind das wirklich sehr schöne und hochwertige Jobs.

Rückenwind für mehr Barrierefreiheit:

Teilhabe wird oft durch viele Barrieren verhindert.

Beim Hausbau, im Nahverkehr, in vielen Alltagsdingen, bei Veranstaltungen, bei der Kultur müssen viele Hürden aus dem Weg geräumt werden,

 dafür kämpfe ich seit 40 Jahren und "geb erst a Ruah", wenn alles barrierefrei ist.

Ich bearbeite auch viele anderen Bezirksthemen, aber ihr habt jetzt sicher gehört, für was ich mich am meisten einsetze.

Ich möchte gerne mit einer großen starken Fraktion die nächsten 5 Jahre meine Erfahrungen und mein Wissen mit meiner Beharrlichkeit einbringen und freue mich, wenn ihr mich unterstützt.

Danke

→  Weitere Infos

→ Die gesamte Bezirks- und Landtagsliste ist hier veröffentlicht

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