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19.02.25 –
Bei unserer Veranstaltung am 5. Februar haben sich viele Gäste über die Herausforderungen und Lösungen bei der Installation von Ladesäulen in Mehrfamilienhäusern informiert. Dipl.-Ing. (FH) Thomas Bella, Geschäftsführer der bellatec GmbH & Vorstand im Bundesverband Beratung Neue Mobilität (BBNM e.V.), ist selbst zertifizierter Berater & Sachverständiger für E-Mobilität (DEKRA). Er betrachtete den gesamten technischen Projektumfang von der Installation der Strom- und Datenleitungsvorrüstung bis hin zur Montage der Ladestation. Das Interesse war groß und so wurden während der kurzweiligen Veranstaltung die Fragen zur technischen Machbarkeit beantwortet.
Gesetzliche Vorgaben kann man meistern
Die gesetzlichen Vorgaben sind umfangreich. Beim Neubau und bei größeren Sanierungen der Tiefgarage ist bereits jetzt die Installation von E-Ladesäulen eine Pflichtaufgabe. Allerdings kann ein zertifizierter E-Mobilitätsberater (DEKRA, HWK) bei Planung und Realisierung unterstützen und die Eigentümer beraten.
E-Ladesäulen sind mit Brandschutzvorgaben vereinbar
Bei der Installation von Ladesäulen im Gebäude ist die Erfüllung der Brandschutzvorgaben zwingend notwendig. Existierende Brandschutzkonzepte sollten bei der Installation von Ladeinfrastruktur in Tiefgaragen mitgedacht werden.
Es besteht kein erhöhtes Brandrisiko durch Elektroautos oder Ladeinfrastruktur. Herr Bella empfiehlt: „Wiederkehrende Inspektionen der Ladeinfrastruktur und deren Dokumentation ist wichtig. Auch eine Notabschaltung für Ladestationen bei größeren Anlagen ist möglich“.
Erweiterung des Hausanschlusses meist überflüssig
Oftmals wird vorgeschlagen den Hausanschluss zu erweitern, um die Ladesäulen installieren zu können. Bevor man diesen Schritt geht, kann technisch durch eine Lastgangmessung geprüft werden, ob freie Kapazitäten existieren. Ungenutzte Leistungsreserven können für die Stromversorgung der Ladesäulen verwendet werden. Weiterhin hilft ein statisches oder dynamischen Lastmanagements der E-Ladesäulen, um den verfügbaren Strom auf die gerade zu ladenden Fahrzeuge intelligent zu verteilen.
Fazit
Um eine bessere Akzeptanz der Elektromobilität zu erreichen, sind Ladesäulen in Tiefgaragen von Mehrfamilienhäusern mit einer ganzheitlichen Beratung, modularen Grundinstallation, Lastmanagement und Backend-System empfehlenswert. Die Anlagengröße und weitere Objektanforderungen entscheiden über das Betreibermodell. Ein E-Mobilitätsberater ist darauf spezialisiert im Gesamtprozess von der Machbarkeitsstudie, der Planung bis zur Inbetriebnahme die Hauseigentümergemeinschaft zu begleiten.
Für den Ortsverband
Christina Landgraf
Christina.landgraf@ gruene-poing.de
www.gruene-poing.de
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