Bündnis 90/Die Grünen

im Landkreis Ebersberg

7.03.2013 Vaterstetten - aus dem Gemeinderat

Feuerwehrbedarfsplan und nötige Maßnahmen, Kletterwald mit fraglichem Ausgleich, mögliche Bürgermeisterwahl am 15.September, Straßenbenennungen, Preisgericht zum Wettbewerb Schulen-Neubau

13.03.2013 –

Diesmal bildete die Vorstellung des Feuerwehrbedarfsplans für die Gemeinde Vaterstetten den Auftakt der Gemeinderatssitzung. Der Bericht zeigt im Großen und Ganzen eine zufrieden stellende Situation der gemeindlichen Feuerwehren auf. Im Namen des Gemeinderats bedankte sich der Bürgermeister bei den Feuerwehren für ihren wertvollen Dienst am Gemeinwesen. Wir begrüßen den gut recherchierten Sachverhalt mit Darstellung der erforderlichen Maßnahmen.

Kontrovers wurde dann im Anschluss die Änderung des Flächennutzungsplans und die Aufstellung eines Bebauungsplans für den geplanten Kletterwald nördlich der Ottendichler Straße diskutiert. Nachdem von der Bauamtsleiterin der geänderte Umgriff des Kletterwaldes dargestellt worden war, entzündete sich die Diskussion an dem Umstand, dass nach der neuen Planung die benötigte Fläche nicht vollständig durch eine Neuaufforstung ausgeglichen werden soll. Bisher war auch von der Verwaltung immer von einer als Rodung zu bewertenden Sachlage die Rede gewesen, nun aber wird behauptet, der Wald würde durch den Kletterwald, der an "guten" Tagen von ca. 400 Menschen bevölkert wird, nicht in Mitleidenschaft gezogen. Hintergrund ist natürlich, dass die Rentabilität des Projekts erheblich gesteigert wird, wenn der Betreiber so großzügig von seinen gesetzlichen Pflichten befreit wird. Er muss lediglich die Flächen für Parkplatz und Kiosk ausgleichen. Die Bauamtsleiterin ließ allerdings auf Nachfrage durchblicken, dass die Verwaltung selbst daran zweifelt, mit dieser geringen Ausgleichsfläche durchzukommen. Wir hoffen, dass die zuständigen Behörden, die im weiteren Verfahren gehört werden, den Schutz des Bannwaldes höher einschätzen als dies die Verwaltung und die Mehrheit des Gemeinderats es tun. Die Planungen wurden lediglich von Günter Glier, Axel Weingärtner, Manfred Schmidt und Rafael Bienheim  abgelehnt.

Einigkeit herrschte beim nächsten Tagesordnungspunkt, der Zusammenlegung einer möglichen Bürgermeisterwahl mit der Landtagswahl am 15.September. Dies spart der Gemeinde Kosten und den Bürgern einen weiteren Gang in die Wahllokale in diesem "Superwahljahr".

Schließlich wurden noch zwei Straßenbenennungen beschlossen und über die Zusammensetzung des Preisgerichts beim Wettbewerb zum Neubau der Grund- und Mittelschule am Sportgelände beraten.

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