Bündnis 90/Die Grünen

im Landkreis Ebersberg

Leben lassen

Bestandsaufnahme

In den letzten Jahren wurde viel erreicht. Es wurden Blühwiesen an Stelle von Grünflächen angelegt, deren Mähzyklen für Insekten und andere Kleintiere angepasst. Bäume wurden mit Tree-Sense-Sensoren ausgestattet, um eine optimale Wasserversorgung sicherzustellen.
Die gut geschulten und für die Thematik sensibilisierten Mitarbeiter des Baubetriebshofs achten bei der Pflege der außergewöhnlich großzügigen Parkanlagen in Poing auf den Schutz der Gehölze, der anderen Pflanzen sowie der Tierwelt und arbeiten gut mit der Poinger Ortsgruppe des BUND Naturschutz zusammen.
Poing beteiligte sich an „Poing summt“ und konnte nicht umsonst den Titel der „insektenfreundlichen Gemeinde“ sowie der Labelzertifizierung "StadtGrün naturnah" erringen.

Auf der anderen Seite steht ein exorbitanter Flächenverbrauch. Die Neubaugebiete sind seit langem geplant und vertraglich zugesichert. Aber für Wohnhäuser, Parkplätze, Straßen und andere Vorhaben verschwinden jährlich große Flächen unter Beton, Asphalt oder günstigstenfalls Pflaster. Nur Namen wir „Lerchenstraße“ oder „Rebhuhnstraße“ erinnern noch an die Natur dort vor wenigen Jahren.

Deshalb sind für uns folgende Schwerpunkte wichtig:

Verminderung des Flächenverbrauchs

  • Rückbau von Flächenversiegelungen, wo immer es möglich ist

  • Ersatz von Beton oder Asphalt durch Rasengittersteine, Pflaster oder wassergebundene Oberflächen

  • Erhalt von möglichst viel Bäumen, Sträuchern und Grünflächen bei Neubauprojekten, inklusive Parkanlagen und Spielplätzen für Kinder

  • Wo das nicht möglich ist, mehr Ausgleichsflächen, möglichst in der Nähe

  • Begrünung ungenutzter öffentlicher Flächen

  • Begrünung aller möglicher Dachflächen

  • Förderung der Begrünung von Gebäudefassaden

  • Tief- oder Hochgaragen statt oberirdischer Kfz--Stellplätze

Förderung der Tierwelt und der Artenvielfalt

  • Gezielte Anlage wertvoller Lebensräume, z.B. weiterer Streuobstwiesen

  • „Trittsteine“ für Insekten fördern, durch über den ganzen Ort in kurzen Abständen verteiltes Anlegen von Biotopen

  • Erhalt der vorhandenen Feuchtbiotope und Neuanlage weiterer

  • Vorhandenen Baumbestand pflegen, schützen und möglichst lange erhalten

  • Einhalten optimaler Bedingungen bei Neupflanzungen von Bäumen

  • Anbringen von Nisthilfen, auch an Gebäuden der Gemeinde, und Sensibilisierung der Bevölkerung dafür

  • Öffentlichkeitsarbeit bezüglich des Naturschutzes

  • Erhalt der bewährten Baumschutzverordnung

  • Erhalt der Einfriedungsverordnung (sockellose Einfriedungen mit Durchschlupfmöglichkeiten für kleine Tiere wie Igel)

Unsere Aktivitäten in der letzten Legislaturperiode

Auf unsere Initiative hin wurde durch den Baubetriebshof Treesense (https://www.treesense.net/) eingeführt. So können Bäume auf ihre Vitalität und Wasserverbrauch überprüft werden. Gießen der Bäume kann so individueller angepasst werden. Das hilft den Bäumen und dem Baubetriebshof!

Bei dem neu angelegten Kunstrasenplatz am Sportzentrum haben wir uns dafür eingesetzt, dass eine Art verwendet wird, die kein Mikroplastik abgibt.

Die S-Bahn-Unterführung in Poing ist immer noch ein Monument aus Beton und Asphalt. Bei der Gestaltung der Nordseite und für die Begrünung der Südseite haben wir uns für zusätzliche Bäume und Sträucher eingesetzt. Die Gestaltung der Nordseite ist für uns noch nicht abgeschlossen!

Wir sind stolz darauf, dass wir auch ohne einen eigenen Antrag erreichen konnten, die Freiflächensatzung zu erweitern, um Schottergärten in Poing zu verbieten.

Für den Schutz der Insekten haben wir uns bei der Art der Beleuchtung der Flutlichter am Sportzentrum und bei der Beleuchtung der Fußgängerbrücke über die Plieninger Straße eingesetzt.

Bei der Fußgängerbrücke haben wir uns dafür stark gemacht, kein Tropenholz zu verwenden.

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