18.04.2011 –
Vor dem Rathaus begrüssten zunächst die Veranstalter die Versammelten, die Kerzen und auch einige Transparente mitgebracht hatten, um anschliessend mit einer Schweigeminute den Opfern von Kernkraftkatastrophen zu gedenken.
Hauptredner Olaf Rautenberg, Vorsitzender vom Bund Naturschutz des Landkreis Ebersberg wies in seiner Rede einmal mehr auf die Risiken der Atomkraft hin. Trotz der gegenteiligen Behauptung der Betreiber und vieler Politiker seien Atomkraftwerke weder gegen menschliches Fehlverhalten oder absichtliche Fehlbedienung, noch Probleme in der technisch-physikalischen Funktionsfähigkeit, Flugzeugabstürze oder militärische Angriffe geschützt.
Auch mit dem Märchen des billigen Atomstroms räumte er gründlich auf: Wenn sämtliche real anfallenden Kosten wie die ungelöste Endlagerung und die mangelnde Versicherung der Risiken dieser zweifelhaften Erergiegewinnung zu den Produktionkosten addiert würden, könnten die Betreiber nicht so satte Gewinne einstreichen. Selbst der TÜV Deutschland legt bei der Untersuchung der Sicherheit von Atomkraftwerken lockerere Massstäbe als sonst. Nach Meinung von Olaf Rautenberg lässt sich die Verantwortung nicht nur auf die Politik abschieben. Die massiven Demonstrationen der letzten Wochen dürfen nicht nachlassen, Politiker seien nicht nur von der Industrie beeinflusst, sondern würden sich durchaus durch massive Bürgerproteste bewegen. Solche Mahnwachen seien ein wichtiger Baustein zum dauerhaften Protest gegen Atomkraft.
Darum gilt nach wie vor: Atomkraft - nein danke
Diese Website ist gemacht mit TYPO3 GRÜNE, einem kostenlosen TYPO3-Template für alle Gliederungen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
TYPO3 und sein Logo sind Marken der TYPO3 Association.