Bündnis 90/Die Grünen

im Landkreis Ebersberg

14.10.2011 Vaterstetten - aus dem Gemeinderat

Windkraftgutachten für das Gemeindegebiet Vaterstetten, Ermittlung der möglichen Standorte und Konzentrationsflächen, Abstimmung stark verzögert

18.10.2011 –

14.10.2011 Vaterstetten - aus dem Gemeinderat  

CSU und FBU blockieren zügige Realisierung des Windparks im Ebersberger Forst   

Die Oktobersitzung des Vaterstettener Gemeinderats wurde vor allem durch zwei Themen geprägt: 
Zunächst wurde für die Fraktion der Grünen ein neuer Gemeinderat vereidigt, nachdem Robert Winkler aus gesundheitlichen Gründen sein Mandat niedergelegt hatte. Sein Nachfolger, Stefan Ruoff, sprach die Eidesformel im Lichthof des Rathauses und wurde von Bürgermeister Niedergesäß und den Kolleginnen und Kollegen im Kreis des Gemeinderates begrüßt.   

Anschließend stellte das Büro TB Markert ein Gutachten zu möglichen Konzentrationsflächen für Windkraftanlagen vor. Hierzu wurden vom Gutachter die möglichen Ausschlussfaktoren (Mindestabstände, Leitungen, Richtfunkstrecken, Naturschutzbelange) berücksichtigt, so dass schließlich 14 mögliche Konzentrationsflächen auf dem Gemeindegebiet darstellbar waren, die jedoch in ihrer Größe stark variieren. Das größte Gebiet für mögliche Windenergieanlagen ist der Parsdorfer Hart. Dort könnte, laut Gutachter, ein Windpark mit mehreren Windrädern entstehen.  Die Ergebnisse des Gutachtens (die sich im übrigen fast vollständig mit den bereits vor über einem Jahr vorgestellten möglich Standorten der Energiewende Vaterstetten decken) wurden von den Fraktionen zur Kenntnis genommen, Fragen gestellt und kompetent beantwortet. 

Nachdem der Bürgermeister den Beschlussvorschlag der Verwaltung verlesen hatte, entbrannte eine grundsätzliche Diskussion um das weitere Vorgehen. Der Beschlussvorschlag, den CSU und Manfred Schmidt von der FBU einmütig verteidigten, sieht vor, eine Entscheidung über den Windpark Ebersberger Forst erst nach endgültiger Entscheidung der gemeindlichen Konzentrationsflächen und im Zusammenhang mit diesen zu fällen.   

Dieser Beschlussvorschlag wurde von Grünen, SPD, BI und FDP abgelehnt, da er das Projekt im Ebersberger Forst auf längere Zeit blockiert, wenn nicht sogar insgesamt gefährdet. Vielmehr drängten die Fraktionen von SPD und Grünen und Kollege Bienheim darauf, wie beschlossen, dem Windpark Ebersberger Forst in der November-Sitzung zuzustimmen und somit zunächst eine Windmessung über ein Jahr zu ermöglichen. Nach unseren Vorstellungen soll gleich anschließend und natürlich unter Berücksichtigung des Landkreisprojekts die Auswahl der möglichen Konzentrationsflächen beginnen.   

Leider setzten sich CSU und FBU durch und beschlossen, das wichtige und zukunftsweisende Projekt am Rande des Ebersberger Forstes noch weiter aufzuschieben, obwohl das vorgestellte Gutachten eindeutig nachwies, dass auf keiner der vorgestellten gemeindlichen Flächen derart gute Voraussetzungen und geringe Beeinträchtigungen der Bevölkerung gegeben sind. 

Wir bedauern diese Verzögerungstaktik der CSU und des Bürgermeisters und werden auch weiterhin für eine zügige und konsequente Umsetzung der Energiewende in unserer Gemeinde streiten.  

Hier die gezeigte Karte mit den 14 möglichen Standortflächen     G.Glier

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