13.11.2011 –
10.11.2011 Vaterstetten - aus dem Gemeinderat
Der Öffentliche Teil mit zwei Großprojekten der Gemeinde: Zukünftiges Ortszentrum Vaterstetten und geplantes Gewerbegebiet Parsdorf.
Bezüg
lich des Ortszentrums Vaterstetten stand die Einleitung des europaweiten Dialogverfahrens auf der Tagesordnung. Die von der Verwaltung erarbeitete Projektbeschreibung wurde den Gemeinderäten vorgelegt. Aus unserer Sicht wurde dabei ein wichtiger Gesichtspunkt außer Acht gelassen. Unser neuer Gemeinderat Stefan Ruoff wies darauf hin, dass das zu überplanende Gebiet mit über 20 Bäumen, die nach der Baumschutzverordnung zu schützen sind, bestückt ist. Diese Bäume werden in den Unterlagen nicht erwähnt. Unser Antrag, diesen Mangel zu beheben, wurde von der CSU-Mehrheit abgelehnt, fand aber erfreulicherweise in Reihen der Opposition breite Zustimmung. Die Bauamtsleiterin Frau Littke sagte zu, einen Baumbestandsplan im nächsten Schritt des Verfahrens einzuarbeiten. Die Aussagen des 2. Bürgermeisters lassen daran Zweifel aufkommen. Wir werden diesbezüglich wachsam sein. Schließlich müssen Bäume nicht nur hinderlich sein, sie können auch Chancen zur Gestaltung bieten.
Der zweite große Punkt der Tagesordnung war die Flächennutzungsplan-Änderung für das Gewerbegebiet Parsdorf. Hier wurde vom Fachbüro Dragomir der Planentwurf vorgestellt. Erfreulicherweise soll das ganze Gebiet von einem Rad- und Fußwegenetz durchzogen sein, damit man von einem Punkt zum anderen nicht immer sein Auto benutzen muss. Weniger erfreulich war hingegen, entdecken zu müssen, dass die Autobahnanbindung im Norden, nach unserer Ansicht, völlig untauglich ist. Anstatt dort einen Kreisel vorzusehen, soll nach dem Willen des Straßenbauamts Rosenheim und des Verkehrsplaners Prof. Kurzak, eine Ampelanlage erstellt werden. Auf Frage von Günter Glier wurde immerhin beteuert, dass der spätere Umbau zu einem Kreisel finanziell nicht zu Lasten der Gemeinde gehen wird. Viel sinnvoller wäre es allerdings gleich eine Kreisverkehrsanlage vorzusehen!
- Siehe dazu auch die Karte mit Bemerkungen - (G.Glier)
Schließlich wurde die FNP-Änderung mit breiter Mehrheit beschlossen. Stefan Ruoff, der an den bisherigen Planungen nicht teilgenommen hatte, stimmte nicht zu, da er die nach seiner Ansicht notwendigen Straßen weder für landschaftlich gut noch für finanzierbar hält. Unsere Fraktion wird die Verhandlungen mit dem Investor bezüglich einer maßgeblichen Beteiligung am Straßenausbau rund um das neue Gewerbegebiet aufmerksam und kritisch verfolgen.
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