Bündnis 90/Die Grünen

im Landkreis Ebersberg

Politik im Dialog – kommunale Finanzen in Markt Schwaben

13.02.26 –

MdL Johannes Becher und der Landratskandidat Thomas von Sarnowski kamen zum Dialog mit Gästen, Gemeinderäten und Mitgliedern der Grünen nach Markt Schwaben.

Ein kurzer Rückblick von Gemeinderat Leonardo Brandes zeigte, dass die finanzielle Not in der Gemeindekasse über Jahrzehnte gewachsen ist: Prestigeprojekte wie der Bau des Sportparks und dessen Unterhalt seit den späten 80er-Jahren, der überteuerte Grunderwerb im Burgerfeld, aber auch die laufend notwendigen Investitionen und Unterhaltskosten, um die Weiterentwicklung von Markt Schwaben zu stemmen, prägen den Haushalt bis heute.

JoJo Becher, MdL und stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Grünen im Landtag, warb dafür, jetzt trotz Konsolidierung und engster finanzieller Spielräume optimistisch die Zukunft anzupacken. Mit überparteilicher Zusammenarbeit, Kreativität und Engagement könnten sowohl Gemeinderäte als auch Bürgerinnen und Bürger aktiv werden.

Spannend wie er dabei in bodenständiger und zupackender Art von Beispielen erzählte, wie er als junger Stadtrat in Moosburg mit kritischen Fragen zum Haushalt die Verwaltung und den Kämmerer auf Trab hielt und so manche Einsparungsmöglichkeiten im Haushalt entdeckte oder wie durch gemeinschaftliches bürgerliches Engagement die Stadtkasse entlastet wurde. 

Landratskandidat Thomas von Sarnowski zeigte auf, dass die Kreisumlage, die ja einen erheblichen Teil der Gemeindefinanzen verschlingt, dringend notwendig sei, um die Leistungen des Landkreises, z.B. das Kreiskrankenhaus, aufrecht zu erhalten. Gleichzeitig sei es aber sein Ziel als Landratskandidat und aller Grünen im Kreistag einen ehrlichen und sparsamen Haushalt im Landkreis aufzustellen. Überflüssige Ausgaben des bisherigen Landrats und schön gerechnete Projekte zu Schulneubauten des Kreises gehörten auf den Prüfstand.  

Es wurde deutlich: Kommunalpolitik bedeutet, nicht nur Zahlen verwalten, sondern Zukunft von Gemeinde und Landkreis gestalten. Dazu sei ehrliche und transparente Finanzpolitik ohne Partei-Scheuklappen notwendig – denn dann würden auch Bürger, Vereine und Initiativen mitziehen und helfen, den finanziellen Karren aus dem Dreck zu ziehen. 

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