18.10.15 –
Oktober 2015 - aus dem Gemeinderat Vaterstetten
Die übersichtliche Tagesordnung der Oktobersitzung des Gemeinderats hatte als Schwerpunkt das Einheimischenmodell im Planungsgebiet Vaterstetten Nordwest. Es wurden verschiedene Modelle vorgestellt, die von den Fraktionen unter ganz unterschiedlichen Gesichtspunkten bewertet wurden. Während CSU, FW und SPD vor allem die Anzahl der zu verkaufenden Häuser im Auge hatten und somit den größtmöglichen Gewinn für die Gemeinde, war uns Grünen die städtebauliche Konzeption wichtiger. Hierbei hätten tatsächlich ca. vier Häuser weniger realisiert werden können. Ein Einheimischenwohngebiet darf aber nicht vorrangig nach finanziellen Gesichtspunkten geplant werden. Hier wohnen Menschen über sehr viele Jahre und sollen eine gute Lebensqualität in Ihrem Wohnumfeld haben. Auch städtebaulich sollte die Gemeinde hier hohe Qualität ermöglichen.
Die Mehrheit aus CSU, FW und SPD beschloss jedoch einen, wie wir finden, langweiligen und lieblosen Entwurf, der vor allem aus langen "Reihenhausstangen" mit bis zu neun Reihenhäusern in einer Linie besteht. Wie schon früher berichtet, werden diese von einem Investor errichtet, was für die Käufer bedeutet, den nicht niedrigen Kaufpreis durch Eigenleistung nicht weiter reduzieren zu können. Insgesamt ist somit für die berechtigten Käufer eine nicht optimale Lösung geschaffen worden, was wir sehr bedauern. Insbesondere, weil wir hier das erste Einheimischenprojekt seit über zwei Jahrzehnten realisieren.
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