Bündnis 90/Die Grünen

im Landkreis Ebersberg

Nicht nur Bürger sollen Wasser sparen

Stellungnahme zum Artikel in der Ebersberger Zeitung

15.07.26 –

"Nicht ein­mal die Stadt hat Zis­ter­nen“ - Ottilie Eberl, Bezirksrätin und ehemalige Grafinger Stadträtin, meldet sich zu Wort und fordert auch die Stadt Grafing zum Handeln auf:

"Die Aufforderung des Grafinger Bürgermeisters, kostbares Trinkwasser bewusst und sparsam zu verwenden, ist sehr wichtig und richtig. In den letzten Jahren habe ich im Bauausschuss und im Stadtrat immer wieder angeregt und beantragt, bei Neubauten eine Zisternenpflicht einzuführen.

Wenigstens fürs Bewässern von Gärten und Bäumen und zum Autowaschen wäre das gesammelte Regenwasser sehr nützlich. Es wurde immer mit dem Hinweis abgelehnt, dass jeder Bauherr dies freiwillig tun könne, aber man wolle nichts vorschreiben.

Nicht mal die Stadt hat in ihren eigenen Gebäuden Zisternen eingebaut. Die sehr schön und teuer renovierte Grundschule hat keine Zisterne erhalten und muss jetzt die Bäume und Rasenflächen mit Trinkwasser gießen. 

Warum verweigern sich Verwaltungen und Stadträte vorausschauenden Planungen, wenn ein ortsansässiger Wissenschaftler, Björn Walz, seit Jahren auf den Klimawandel hinweist, wenn die Fraktion der Grünen jahrelang Klimaanpassung anmahnt? 

Ich hoffe sehr, dass die jungen Grafingerinnen und Grafinger Klimaanpassung einfordern. Dies beinhaltet auch, dass nicht immer wieder für Neubauten schattenspendende Bäume gefällt werden."

Von: Ottilie Eberl (Bezirksrätin Oberbayern, Kreisrätin, weitere stellvertretende Landrätin)


Den Artikel, auf den sich diese Stellungnahme bezieht, dazu können Sie in der Ebersberger Zeitung nachlesen 

Kategorie

Bauen/Wohnen | Energie und Klima

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