Im Fokus einer nachhaltigen Verkehrspolitik steht vor allem die Suche nach Alternativen zum Auto. Ein attraktiver öffentlichen Nahverkehr und eine moderne Rad- und Fußgängerinfrastruktur muss insbesondere in der verdichteten Metropolregion München eine Selbstverständlichkeit sein.
Das Kombinieren von Zug und Fahrrad muss zum gelebten Alltag werden. Schon heute hat etwa die Hälfte der Ebersbergerinnen und Ebersberger keine direkte Teilhabemöglichkeit am PKW-Individualverkehr. Diese Zahl wird - bedingt durch den demographischen Wandel - weiter steigen. Der Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) hat also nicht nur große ökologische Bedeutung, sondern auch eine wichtige soziale Komponente.
Der 20/40-Min-Hinketakt bei der S-Bahn muss schnellstmöglich der Vergangenheit angehören, und der Filzenexpress sollte Ebersberg stündlich im Expresstempo mit der Landeshauptstadt verbinden - so sieht attraktiver Nahverkehr aus!
Dafür braucht es einen zähen Verhandlungspartner auf der Ebersberger Seite - einen Bürgermeister, der für öffentlichen Nahverkehr steht!
Sämtliche Busse die aus dem nördlichen Landkreis durch den Ebersberger Forst nach Ebersberg kommen (und bisher hier am Bahnhof enden) sollten an der Kreisklinik vorbeigeführt werden und am S-Bahnhof Kirchseeon enden bzw. beginnen.
Die Kreisklinik wäre öffentlich viel besser angebunden und die Ebersbergerinnen und Ebersberger hätten durch diese einfache und kostengünstige Maßnahme 11 neue, schnelle und bequeme Verbindungen in den westlichen Landkreis und in die Landeshauptstadt. Gut getaktet könnten diese Verbindungen die Löcher im 20-Minuten-Takt der S-Bahn übergangsweise stopfen.
1. Gleisbogenweg hinter dem Jugendzentrum (JUZ)
2. Fuß- und Radweg an der Dr.-Wintrich-Straße vor dem JUZ
3. Gehwegverbreiterung in der Bahnüberführung
4. Fußgänger-Treppe von der Bahnüberführung zum Bahnsteig
5. Fußänger-Brücke über die Rosenheimer Straße
6. Radweg vor dem Alten Kino
7. Fuß- und Radweg an der Staatsstraße am Klostersee
8. Fuß- und Radweg vom Klostersee nach Gmaind
9. Fuß- und Radweg vom Egglburger See zum WSP
10. Fuß- und Radweg an der Gspraiter B304-Überführung
Kurzfristig gebaut werden sollte meiner Meinung nach eine nur 100 Meter lange Verbindung zwischen Edeka/Aldi und dem Stadtteil Friedenseiche, die den Anwohnern täglich hunderte (!) Kilometer Umweg vorbei an der Kreisklinik und durch Wohngebiete ersparen würde!
Pro Tag gibt es über 500 Fahrten aus und in die Ebrachstraße, Böhmerwaldstraße, Schmedererstraße, Erika-Schienagel-Str. und den Hans-Sponholz-Anger Richtung Edeka/Aldi/Kirchseeon/München oder zurück. Daraus ergeben sich immense Umweg-Fahrten im Wohngebiet Friedenseiche:
> 500 Farten x 600 m (durchschnittlicher Umweg)
=> > 300 km Umweg pro Tag
=> > 100.000 km Umweg pro Jahr
Nach wie vor halte ich an dem von mir entwickelten Konzept eines Nord-Süd-Tunnels fest. Eine Ostumfahrung, konnte auch dank der durch die Tunnelvariante angestoßenen Diskussion in Ebersberg bis auf weiteres verhindert werden.
Nur mit der Tunnellösung kann die Vision eines autofreien Marienplatzes aufrecht erhalten werden.
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