
23.06.26 –
Auf der letzten Sitzung des Bau- und Umweltausschusses wurde über die Zukunft des Feuchtbiotops im Bergfeldpark am Fuß des Monopteros beraten. Nachdem der kleinere der beiden Tümpel schon seit längerer Zeit ausgetrocknet ist, sollte der größere erhalten und ausgebaut werden. Leider war bei einer von einer Fremdfirma durchgeführten Pflegemaßnahme zum Ausbaggern die Teichfolie beschädigt worden. Dadurch verliert nun auch dieses Biotop Wasser. Nun wurden verschiedene Varianten zum Abdichten geprüft:
Lehm wurde verworfen, da durch Austrocknung entstehende Risse zu Undichtigkeiten führen können
Beton oder Asphalt kommt wegen des naturnahen Charakters des Parks nicht infrage
Teichfolie erwies sich bei einem Fachangebot von rund 180.000 Euro als wirtschaftlich nicht vertretbar
So stand tatsächlich im Raum, das Feuchtbiotop zuzuschütten. Das wäre verheerend für die dort laichenden Amphibien und auch für die Vernetzung der anderen Weiher im Park.
Nach intensiver Diskussion wurde einstimmig beschlossen, das Gebiet zunächst so zu belassen wie es ist. Die Poinger Ortsgruppe des BUND Naturschutz wird gemeinsam mit Mitarbeitern des Baubetriebshofs prüfen, was mit vernünftigem Aufwand getan werden kann, um den Tümpel vor weiterer Austrocknung zu schützen und zumindest als Laichgewässer für Amphibien im Frühjahr mit ausreichend Wasser zu versorgen.
Für die Gemeinderatsfraktion Bündnis 90/Die Grünen
Yvonne Großmann
E-Mail: yvonne.grossmann@gruene-poing.de
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