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Bündnis 90/Die Grünen

im Landkreis Ebersberg

     

    Wie wir unser Wahlprogramm konkret umsetzen wollen

    Wir werden konkret – Klima und Energie 

    • Windräder für Ebersberg: Wir werden beantragen, dass Grundstücke mit mindestens 500 Metern Abstand von Wohnbebauung außerhalb von Schutzgebieten ausfindig gemacht werden sollen und der Bürgermeister die Grundstücksverhandlungen bei diesen Flächen aufnimmt.
    • Energetische Stadtsanierung: Wir werden beantragen, mit Fördermitteln des Bundes eine/-n Quartiersmanager/-in für geeignete Siedlungsräume (Ringstraße, Eggerfeld etc.) einzustellen.
    • Finanzierung: Wir werden darauf achten, dass weiterhin (wie erstmals 2020) ein Prozent des städtischen Haushalts für die Energiewende bereitgestellt wird.
    • PV-Module bei Neubauten: Wir werden beantragen, dass die Stadt private und gewerbliche Bauverantwortliche – wo möglich – vertraglich zum Einbau der Module verpflichtet.
    • Feuerwerke: Wir werden ein grundsätzliches Verbot auf städtischem Grund beantragen. Stattdessen soll die Stadt an Silvester zentral eine Laser- oder eine Sandshow veranstalten. An Marienplatz, Schlossplatz und Klosterbauhof werden wir aus Brandschutzgründen ein Verbot privater Feuerwerke beantragen.

    Wir werden konkret - Gesundheit und Umwelt

    • Sport und Bewegung Wir wollen über Bewegungs- und Sportangebote die Gesundheit fördern und  werden beantragen, dass der Lauf- und Spazierweg „Trimm Dich Pfad – Ebersberger Forst“ wieder in Stand gesetzt wird
    • Essen und Trinken Wir setzen uns für gesunde, regionale und biologisch wertvolle Lebensmittel in allen städtischen Betrieben und Einrichtungen ein
    • Luft und Lärm Wir streben an, durch eine optimierte Verkehrsplanung sowie Einschränkung privater Feuerwerke  die Luftqualität zu verbessern
    • Barrierefrei Wir unterstützen die Behindertenbeauftragte bei ihrer Aufgabe, die Stadt soweit irgend möglich barrierefrei zu machen 
    • Kranken- und Altenpflege Wir unterstützen den Plan für günstigen Wohnraum für Auszubildende in der Kranken- und Altenpflege mit Nachdruck und setzen uns für ein Jobticket für Kranken- und Altenpfleger ein. 
    • Gut umsorgt Wir empfehlen die Einrichtung von Pflegestützpunkten*, an denen Betroffene und Angehörige über Möglichkeiten der ambulanten und stationären Pflege informiert werden. Ziel ist,  Senior*innen so lange wie möglich in ihrer gewohnten Umgebung versorgen  zu können  
    • Leben am Limit  Wir setzen uns nachdrücklich für die Einrichtung einer Hospizinsel** in Ebersberg ein und unterstützen hierbei den Hospizverein und das ambulante Hospiz- und Palliativnetz.

    *Pflegestützpunkte:Menschen, die in die Situation der Pflegebedürftigkeit geraten, sowie ihre Angehörige stehen einer Vielzahl von drängenden Fragen gegenüber und sind oft hilflos bzgl. der vielen bürokratischen Hürden. Ob Beantragung von Pflegegeld, Pflegesachleistungen, Einstufung in Pflegegrade, Möglichkeiten sowie Vor- und Nachteile einer ambulanten oder stationären Pflege, Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und viele andere Fragen drängen sich hierbei verwirrend auf. Pflegestützpunkte können eine objektive Hilfe in diesem Dschungel bieten und Orientierung und Information den Hilfssuchenden geben. Ein Stützpunkt könnte an das Bürgerbüro als regelmäßige Sprechstunde, z.B. der caritativen Dienste angeboten werden.
    **Hospizinsel: Es ist trotz vielfältiger Versuche nicht gelungen, im Landkreis Ebersberg ein Hospiz einzurichten. Hospizinseln, d.h. kleine Wohneinheiten, z.B. in Pflegeheimen, für Sterbende unter ambulanter Betreuung von Palliativ-, Hospiz- und Pflegedienst, wären hier eine Möglichkeit, die Situation von Menschen an ihrem Lebensende zu verbessern, Leiden und Schmerzen zu lindern und eine optimale Betreuung Sterbender zu gewährleisten. 

    Wir werden konkret – Artenschutz und Landwirtschaft

    • Pestizidfreies Ebersberg: Wir werden beantragen, dass die Stadt Ebersberg auf den in ihrem Besitz befindlichen Flächen nicht nur auf Glyphosat, sondern auch auf alle anderen Pestizide verzichtet
    • Bio-Ernährung: Wir werden beantragen, dass die Stadt einen „Runden Tisch Ernährung“ ins Leben ruft, mit dem Ziel, das Catering in den städtisch oder privat betriebenen Kantinen / Einrichtungen der Mittagsversorgung in Ebersberg (Kindergärten, Schulen, Pflegeheime, Kreisklinik) EU-rechtskonform auf regional hergestellte Biolebensmittel umzustellen.
    • Bienenfreundliche Bepflanzung: Wir werden beantragen, dass die Stadt in Zusammenarbeit mit dem Bund Naturschutz eine Informationskampagne zur bienenfreundlichen Gestaltung privater Gärten und Garagendächer durchführt.
    • Vegetarisches Catering: Wir werden beantragen, dass die Stadt bei offiziellen Anlässen künftig nur fleischfreie Gerichte serviert.

    Wir werden konkret – Leben und Lernen

    • Klostersee: Wir werden beantragen, den Klostersee mit einer gläsernen Photovoltaik-Lärmschutzwand zur Eberhardstraße hin abzuschotten, um die Aufenthaltsqualität für die Badenden und die Gäste des Restaurants „Al Lago“ zu erhöhen. Gleichzeitig wollen wir mit dieser Lösung Ökostrom für Ebersberg gewinnen.
    • Arbeitsort KiTa: Wir streben an, gezielt günstigen Wohnraum für Erzieherinnen und Erzieher zu schaffen, um qualifizierte Fachkräfte in Ebersberg zu halten.
    • Fussball: Wir werden beantragen, die ökologische „Umrüstung“ des Kunstrasenplatzes hinsichtlich Machbarkeit und Kosten zu prüfen.
    • Spielplatz am Schlosspark: Wir werden beantragen, die Umgestaltung des Stadtgartens aus dem Großvorhaben „Neugestaltung des Marien- und Schlossplatzes“ herauszulösen und baldmöglichst entlang des Entwurfs der Wettbewerbsgewinner umzusetzen.

    Wir werden konkret – Soziales Miteinander

    • Mehrgenerationenhaus: Wir werden beantragen, dass Ebersberg sich ab 2021 um die Teilnahme am Bundesprogramm „Mehrgenerationenhaus“ bewirbt. Der Bund übernimmt hier drei Viertel der Kosten. Kommunen oder freie Träger können zahlreiche Projekte umsetzen. Beispielhaft in der Region sind die Häuser in Wasserburg und Rosenheim.
    • Senioren-Tagesstätte: Als Bestandteil des MGH streben wir eine Senioren-Tagesstätte an. Seniorinnen und Senioren mit und ohne Pflegebedarf können hier gemeinsam ihre Freizeit gestalten und Menschen aus anderen Generationen begegnen. Wir wollen so der unter alten und alleinstehenden Menschen grassierenden Einsamkeit begegnen.
    • Bahnhofsgebäude: Wir werden beantragen, dass die Stadt sich um den Ankauf und Ausbau des Bahnhofsgebäudes bemüht. Nur so kann eine bedarfsgerechte Infrastruktur mit Café, Einkaufsmöglichkeit und Toilette entstehen.
    • Obdachlosenunterkunft: Wir werden beantragen, dass in Ebersberg für Frauen und Männer gleichermaßen eine dauerhafte Obdachlosenunterkunft nach dem Prinzip „Housing first“ eingerichtet wird. Mit einem unbefristeten Mietvertrag ausgestattet, haben  wohnungslose Menschen die Chance sich sozial zu stabilisieren., 

    Artenschutz, Umweltschutz, Landwirtschaft

    Artenschutz und Umweltschutz sind weder Selbstzweck noch Luxus einer Gesellschaft, sondern unser aller Lebensgrundlage.
    Damit Kinder weiterhin auf Feldern und Wiesen mit duftenden Kräutern und Wildblumen, Insekten, Schmetterlingen und zwitschernden Vögeln spielen können, setzen wir Grünen uns für ein Verbot von Pflanzengiften und einen rücksichtsvollen Einsatz von Dünger und Gülle ein.
    Die Landwirte sehen wir als Partner, Betroffene und Experten zum Schutz der Ackerflächen und Gewässer. Mit ihnen müssen wir gemeinsame Lösungsansätze finden, um auch auf ihre Bedürfnisse eingehen zu können und ihre wirtschaftliche Unabhängigkeit zu sichern.
    Aber wir sind alle auch dem Tierwohl verpflichtet und müssen auch in Ebersberg bei der Tierhaltung strenge Regeln des Tierschutzes umsetzen. Die Abkehr von der Anbinde-Haltung bei Rindern soll hier stellvertretend genannt werden.
    Um unserer eigenen ökologischen Verantwortung als Stadt gerecht zu werden, bemühen wir uns um Fassadenbegrünung, blühende Grünstreifen entlang von Straßen und Wegen sowie eine ökologisch sinnvolle und ästhetisch ansprechende Begrünung an Marienplatz, Schlossplatz, Stadtgarten und Klosterbauhof.  Zu denken ist an ökologische Inseln auf asphaltierten und gepflasterten Plätzen mit Büschen und insektenfreundlichen Pflanzen.
    Wir sind uns der überragenden ökologischen Bedeutung des Ebersberger Forstes bewusst und setzen uns für dessen fortbestehenden Schutz ein. Als Landschaftsschutzgebiet muss der Forst insbesondere auch weiterhin vor baulichen Begehrlichkeiten und Zerschneidungen durch Ortsumfahrungen bewahrt werden.
    Die angedachten Windräder im Forst sind Sache des Landkreises. Der Forst ist als möglicher Windrad-Standort im Gespräch, weil die bayerische 10-h-Regelung es im Landkreis nahezu unmöglich macht, andere Standorte zu finden.  
    Wir fordern, auf dem Ebersberger Gemeindegebiet die Errichtung von 3 Windrädern, um (nicht nur) im Strombereich autark zu werden. Hierzu muss die 10-h-Regelung durch das Aufstellen einzelner Bebauungspläne - unter Einbeziehung der Anrainer - ausgeschaltet werden. Genossenschaftsmodelle erhöhen die Akzeptanz und halten neben der Gewerbesteuer die Kaufkraft im Ort.

     

     

     

     

     

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