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Zorneding geht das Thema Windräder an!

Gemeinsamer Antrag erfolgreich.

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05. Jun. 2021 –

Der gemeinsame Antrag der Grünen, SPD, FWG und Linke könnte ein Meilenstein für die Energiewende in Zorneding werden.

Schon seit 3 Jahren versucht das Energieforum Zorneding, das Thema Windkraft auf die AGENDA der politischen Gemeinde zu bringen.

Da der Bürgermeister das Projekt „Windkraft für Zorneding“ nicht persönlich unterstützen wollte, verhielten sich potenzielle Grundstückseigentümer im Süden  Zornedings zurückhaltend bzw. ablehnend bei Anfragen, Flächen für Windenergieanlagen zu verpachten.

Um hier „frischen Wind“ in die dringend notwendige Energiewende zu bringen, für die sich der Gemeinderat Zorneding ja einstimmig ausgesprochen hat, legten Grüne, SPD, FWG und Linke im März 2021 den gemeinsamen Antrag vor.

Bürgermeister Mayr brachte diesen jedoch erst im Mai auf die Tagesordnung, mit der Begründung, die Bürger wegen des anstehenden Ratsbegehrens „Windkraft im Forst“ nicht zu überfordern bzw. verunsichern zu wollen.

Die Diskussion in der Mai-Sitzung des Gemeinderates verlief für die Antragsteller dann völlig überraschend.

Es war nicht damit zu rechnen, dass sich die gesamte CSU und FDP gegen die Unterstützung für 1-2 Windkraftanlagen innerhalb der vom Kreistag beschlossenen Konzentrationsflächen im Süden Zornedings ausspricht.

Die Redebeiträge von CSU und FDP richteten sich klar gegen das Aufstellen von Windrädern und ließen zudem generell den Willen, die Energiewende voranzubringen, vermissen.

Selbst der Bürgermeister, der sonst keine Gelegenheit auslässt, sich vollmundig für die Energiewende auszusprechen, wollte sich in puncto Windenergie „nicht vor den Karren spannen lassen“.

Der Grundstein für die Energiewende wurde an diesem Abend trotzdem gelegt, leider ohne die Stimmen von CSU und FDP.

Der Antrag erhielt eine Mehrheit von 11:9 Stimmen.

Die Hoffnung der Antragsteller, kräftigen Rückenwind für die so dringend nötige Energiewende zu bekommen, erfüllt sich insbesondere durch die Verweigerungshaltung des Bürgermeisters nicht. Anstatt entschlossen und mutig voranzugehen, muss er jetzt durch Mehrheitsbeschluss zum Jagen getragen werden.

Lesen Sie HIER den Antrag.

Pressestimmen: Süddeutsche Zeitung vom 21.5.2021

                          Münchner Merkur vom 21.5.2021

 

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