• Wasserstofftankstelle ©CC0:EERE, Public domain, via Wikimedia Commons

Wasserstofftankstelle im Landkreis

Strategisch und weitsichtig planen

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Die erste Tankstelle für das Projekt Hy-Bayern für den Landkreis Ebersberg ist in Glonn zunächst für Busse angedacht. Thomas von Sarnowski: der Standort sollte so gewählt werden, dass er auch für alle Busunternehmer geeignet ist.

30. Okt. 2020 –

Bereits als das Thema im Mai 2020 im Umwelt- und Verkehrsausschuss behandelt wurde, haben wir als Grüne Fraktion darauf gedrungen, das Thema Wasserstoff strategisch und weitsichtig anzugehen. Das bedeutet für uns:

  1. Zu Priorisieren:
    Der Bedarf an H2 für eine klimaneutrale Stahl-, Zement- und chemische Industrie sowie für die den Verkehr (Luftfahrt, schwere Nutzfahrzeuge wie Busse und Lkw) wird enorm sein – und muss zu 100% mit erneuerbarer Energie produziert werden. Eine Wasserstofftankstelle im Landkreis Ebersberg sollte daher vom Drucksystem rein auf Lkw und Busse ausgelegt sein (für Pkw anderer Druck nötig). Eine Umstellung der Pkw-Flotte auf Brennstoffzellen-Elektroautos ist hingegen nicht sinnvoll, da im Vergleich zu reinen Batterie-Elektroautos mind. 2,5-mal so viel Strom benötigt wird – also 2,5-mal so viele Windräder und Solarflächen, für die erst einmal Standorte gefunden werden müssten.
    Wir unterstützen daher eine H2-Tankstelle für schwere Nutzfahrzeuge.
     
  2. Erreichbarkeit: Daraus folgt, dass eine Wasserstofftankstelle für den Landkreis nicht den Otto-Normalverbraucher flächendeckend versorgen muss, sondern verkehrlich gut zu erreichen seien sollte. Das gilt nicht nur um die von Ihnen angesprochene Chancengleichheit und den freien Wettbewerb der Bus- und Fuhrunternehmen zu garantieren, sondern auch um die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises von unnötigen Tank-Verkehr von Lkw und Bussen zu verschonen.

In der Umweltausschusssitzung im Mai 2020 habe ich mich daher gegen den Standort Schlacht gewendet und dafür ausgesprochen, dass eine H2-Tankstelle möglichst nah an einer der beiden Autobahnen stehen sollte. (darüber wurde auch berichtet: https://www.sueddeutsche.de/muenchen/ebersberg/glonn-zentrum-wasserstoffregion-1.4918823 )

Ob an A94/A99 oder nicht wir brauchen eine Standort, von dem mehrere profitieren können!

Stellungnahme von Kreisrat Thomas von Sarnowski

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