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Bündnis 90/Die Grünen

im Landkreis Ebersberg

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  • Das BHKW der Kreisklinik versorgt zahlreiche Gebäude im Umkreis mit Nahwärme.
  • Die Kapazität der schulischen Nahwärmeanlage ist noch nicht voll ausgeschöpft.
  • Zwischenstation an einem Niedrigstenergie-Haus mit Photovoltaik und Holzofen © th.warg
  • Die Firma Wochermaier hat eigene Ladestationen für Elektroautos © w.goldner

So geht Energiewende in EBE

Regenerative Energienutzung vorgeführt

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16. Mär. 2019 –

Einerseits – andererseits. Einerseits staunten die Teilnehmer*innen an der auch "Energiespar-Führung" genannten Exkursion nicht schlecht über gelungene Beispiele für moderne Wärme- und Stromversorgung. Andererseits wurde ihnen gleichzeitig bewusst, wie viel mehr zum Beispiel die kostenlose Sonnenenergie auf unseren Dächern noch genutzt werden könnte. Selbst eine Ost-West-Ausrichtung sei überhaupt kein Hindernis mehr für eine Fotovoltaikanlage, erläuterte Wolfgang Wochermaier von der Installationsfirma Wochermaier.

Der Rundgang, zu dem der Grüne Ortsverband Ebersberg eingeladen hatte, führte zu kleinen und großen Wohnhäusern, Gewerbebetrieben und kommunalen Gebäuden sowie zu Elektrotankstellen und LED-Leuchten. Neben der Sonnenenergie gab es Beispiele für Kraft-Wärme-Kopplung mittels Pellets und Biogas, für eine Luftwärmepumpe, Guerilla-Fotovoltaikmodule und sogar einen hocheffizienten Eisspeicher, bei dem vorbeiströmendem Wasser Wärme entnommen wird. Das Nahwärmenetz, das sich von der Schule an der Baldestraße aus erstreckt, war ebenso Thema wie die umfangreiche Nahwärmeversorgung, die von der Kreisklinik ausgeht.
Herr Wochermaier erläuterte, wo eine Nahwärmeversorgung Sinn macht („wenn man alles richtig macht, ist sie finanziell lohnend“), sprach die Umwälzung durch das EEG-Gesetz an und bedauerte, dass die EEG-Umlage „Mehrfamilienhäuser von der Energiewende faktisch ausschließt“. An mehreren Beispielen rechnete er vor, wie sich durch eine geeignete Dämmung plus passender Heizanlage viel (nicht regenerative) Energie und auch viel Geld sparen lässt.
Einerseits – andererseits. "Einerseits gibt es viele Fördermittel, andererseits sind die organisatorischen Hürden hoch“, räumte er ein.
Dennoch: Der Rundgang ist sicher dazu angetan, die Entscheidung für eine Investition zu erleichtern. Am 11. Mai gibt es wieder einen; dann im Rahmen des VHS-Programms.

Bettina Goldner

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