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Plastikmüll in Ozeanen

Was können wir als Verbraucher in Poing dagegen tun?

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26. Jun. 2019 –

Geht es ihnen auch wie mir, dass Sie wöchentlich Tüten mit Plastik voll bekommen?

Wir Deutschen sind hier Weltmeister im Sortieren, jedoch werden laut Greenpeace nur 10% wiederverwertet, der Rest landet bestenfalls in Verbrennungsanlagen und im schlimmsten Fall in Gewässern, Flüssen und dann in den Ozeanen. Dieser Müll bleibt uns für ein paar hundert Jahre erhalten. So z.B. braucht eine Plastikflasche ca. 450 Jahre, oder ein Styroporbecher 50 Jahre, bis das Material aufgelöst wurde.

Haben Sie sich auch schon gefragt, wo all unser Müll eigentlich landet? Laut UN-Angaben hat der Staat Malaysia 2018 686.000 Tonnen Altplastik aus dem Ausland importiert.

Wir „bezahlen die Firmen“ dort dafür, dass diese unseren Müll recyceln, jedoch wird der größte Teil auf wilden Halden abgelagert. Ein Großteil davon kommt aus Deutschland, der EU und den USA. Davor exportierten wir unseren Plastikmüll nach China, jedoch hat China zum 01. Januar 2018 den Import verboten. Mehr Details hierzu können Sie online z.B. bei der sueddeutschen.de finden.

So gelangen 8 Millionen Tonnen Plastikmüll pro Jahr in die Ozeane. Diese Müllinseln haben sogar schon eigene Namen nach den Wirbeln, in denen sie sich befinden, wie der Nordpazifikwirbel (englisch North Pacific Gyre) und bekam so den Beinamen Great Pacific Garbage Patch. Diese Müllinsel im Pazifik ist fast fünfmal so groß wie Deutschland!

Dies kann ich mir kaum vorstellen, von Garmisch-Partenkirchen bis nach Flensburg braucht man mit dem Auto gute 11 Stunden.  Also bräuchte man, wenn man auf der Müllinsel fahren könnte, gute zwei Tage, um von einem Ende zum anderen zu kommen und das ist nur eine dieser Müllinseln.

Da mag der ein oder andere sich denken: „Na und, dann schwimmt da halt Müll, macht ja nichts?“ Leider verenden dadurch viele Tiere wie z.B. Seevögel, Schildkröten, Delfine oder Wale, sie verfangen sich darin oder essen den Müll und verhungern mit vollem Magen.

Weshalb muss eine Gurke in Kunststoff eingeschweißt werden, Orangen zu sechst oder siebt in einem Plastiknetz verkauft werden? Ich habe zum Beispiel in der Drogerie Zahnpasta Tabletten gefunden und diese entsprechen zwei Plastiktuben. Wir verwenden seit geraumer Zeit eigene Netze, in denen wir unser Obst transportieren.

Es liegt an uns Verbrauchern, dies zu ändern und den Handel und die Industrie hier zu zwingen, auf unnötige Verpackungen zu verzichten und den Müll, den wir bereits produziert haben, zu recyceln und nicht zu exportieren.

von: Gunther Schmidt

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