• Yvonne Großmann

Mit dem Radl zum S-Bahnhof –

und dort gescheit geparkt!

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23. Nov. 2022 –

Auf der letzten Sitzung des Gemeinderates wurde auch die aktuelle Parksituation für Fahrräder an der Nordseite des S-Bahnhofs besprochen. Die meisten Räder stehen am City-Center westlich der Unterführung. Leider ist hier kein Platz dafür vorgesehen, und entsprechend kreuz und quer stehen überall die Radl. Nicht selten wird dabei der Zugang zur barrierefreien Rampe derart versperrt, dass Rollstuhlfahrer, Familien mit Kinderwagen oder Senioren mit Rollatoren nicht mehr durchkommen. Von anderen Parteien wurden in der Diskussion sogar Forderungen laut, der Baubetriebshof möge besonders behindernd parkende Räder entfernen. Aus unserer Sicht wäre das aber kein Beitrag zur Steigerung der Attraktivität des Fahrradverkehrs.

Eigentlich gibt es mit dem B&R-Fahrrad-Parkhaus einen idealen Ort zum Abstellen der Räder. Dort steht das Bike nicht nur trocken, sondern sogar videoüberwacht. Über den Hinterausgang des P&R-Parkhauses und die Treppe ist man mit wenigen Schritten auf dem S-Bahnsteig.

Freilich zählt auf dem morgendlichen Weg zur S-Bahn oft jede Sekunde. Entsprechend soll das Rad so nah am Zugang zum Bahnsteig wie möglich stehen. Deshalb sind auf der Fläche östlich der Unterführung, auf der Seite zum Reisebüro hin, 100 moderne, zum Teil überdachte, Fahrradabstellplätze vorgesehen. Leider werden diese erst nach Fertigstellung der barrierefreien Bushaltestellen zusammen mit den Grünanlagen errichtet. Und das wird noch einige Monate dauern.

Nichtsdestotrotz kann – und soll! – diese Kiesfläche auch jetzt schon zum Abstellen der Räder genutzt werden, solange dort keine Bauarbeiten stattfinden. Von dort ist der Weg über die Treppe auf den Bahnsteig sogar noch kürzer als auf der anderen Seite. Und auf dem Rückweg vom südlichen S-Bahnsteig kürzt man über die von der Unterführung hochführende Treppe noch einmal ab.

Deshalb hat die Gemeinde dort auf unsere Anregung hin einige alte Radl-Ständer aufgestellt. Das ist als Provisorium zur Überbrückung der Zeit bis zum Bau der endgültigen Radabstellanlagen in ein paar Monaten gedacht, ohne dafür zusätzlich Geld ausgeben zu müssen. Auf der freien Kiesfläche bleibt noch viel Platz für Räder, die ohne Fahrradständer abgestellt werden können. Für die Entwässerung der Fläche bei starkem Regen wird ebenfalls gesorgt.

So können jetzt alle schnell und bequem zur S-Bahn gelangen – die Radlfahrer, die ihr Rad dicht neben der Treppe abstellen können, ebenso wie diejenigen, die auf einen freien Zugang zur Rampe angewiesen sind.

Für die Gemeinderatsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

 

Yvonne Großmann

E-Mail: yvonne.grossmann@remove-this.gruene-poing.de

Tel. 0179/2344876

www.gruene-poing.de

[RGS]

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