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Bündnis 90/Die Grünen

im Landkreis Ebersberg

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Mehr Stellen und bessere Aufgabenteilung bei der Asylsozialarbeit

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Bei der Betreuung der Asylbeweber*innen im Landkreis und der Koordination der Helferkreise gibt es noch viel Optimierungsbedarf. Deshalb fordern die Kreistags-Grünen mehr Stellen und eine Neustrukturierung der Aufgabenbereiche.

22. Okt. 2016 –

Jetzt, nachdem die Zahl der Asylbewerber*innen zurückgegangen ist, ergibt sich eine "Verschnaufpause" und es ist Zeit um die Zuständigkeiten abzugrenzen und neu zu regeln, so Fraktionssprecherin Waltraud Gruber.

So soll die Aufgabenverteilung im Asylbereich soll neu geregelt werden und die Bereiche "¹allgemeine Asylsozialarbeit"º und "¹Asylmanagement"º getrennt werden.

Während die allgemeine Asylsozialarbeit (Beratungs- und Betreuungstätigkeit) ausschließlich extern besetzt werden soll, solle das Asylmanagement bei der Verwaltung des Landkreises bleiben.

Gerade Seitens der Helferkreise wird die Kritik immer häufiger. Kreisrat Reinhard Oellerer, selbst im Helferkreis aktiv, verweist auf etliche Pannen. So wurden z.B. in der Traglufthalle in Pliening, Maßnahmen gegen die Überhitzung im Sommer und gegen die Kälte im Herbst zu spät ergriffen.

Deshalb muss - so der Antrag - das Asylmanagement der Verwaltung effektiver strukturiert werden. Wenn die Asylsozialarbeit extern erledigt wird, dann können die Verwaltungs- und Organisationstätigkeiten im Landratsamt intensiver wahrgenommen werden.

Aus Helferkreisen sei zudem zu hören, dass die Ehrenamtlichen auch Aufgaben der Asylsozialberatung erfüllen müssen, weil nicht genügend Stellen für die allgemeine Asylsozialarbeit vergeben sind. Deshalb fordern die Grünen bei der allgemeinen Asylsozialarbeit den geforderten Betreuungs-Schlüssel von 1:150 zu erfüllen.

Zurzeit gibt es vier Stellen für allgemeine Asylsozialarbeit, die bei der Caritas angesiedelt sind und ½ Stelle bei der Ausländerhilfe. Diese Stellen sollen aufgestockt werden. Es ist damit zu rechnen, dass bald weitere Asylsuchende dem Landkreis zugewiesen werden, weil der Landkreis die vorgegebene Quote nicht mehr erfüllt. Darauf müsse dann auch personell eingegangen werden.

Dass die allgemeine Asylsozialarbeit extern vergeben werden muss, wird auch durch das Subsidiaritätsprinzip gefordert. Dies hat zudem finanzielle Vorteile für den Landkreis. Sind sie bei den Spitzenverbänden der freien Wohlfahrtspflege angesiedetl, werden sie zu 80% gefördert - im Landratsamt angesiedelte Stellen dagegen nicht.

Zudem finden die Grünen, dass eine weitere Koordinationsstelle zur Ehrenamtsbegleitung und eine Stelle zur Migrationsberatung erforderlich sind.

«Den Antrag können Sie hier nachlesen»

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