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Bündnis 90/Die Grünen

im Landkreis Ebersberg

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  • Kundgebung in Grafing © Ottilie Eberl
  • stellvertretende Landrätin Waltraud Gruber © Ottilie Eberl
  • "Grafing summt" © Ottilie Eberl
  • Demo-Singers mit Barbara Winhart ©Ottilie Eberl

Kundgebung in Grafing

Zum Artenschutzvolksbegehren "Rettet die Bienen!

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Der Aktionskreis zum Volksbegehren stellte am Hans Eham-Platz einiges auf die Beine. Besonderer Ehrengast war MdL Gisela Sengl, die von Traunstein aus anreiste.

03. Feb. 2019 –

Rechtzeitg hörte es zum regen auf und Uwe Peters und Sepp Biesenberger konnten im Namen des Aktionskreises die Gäste und Redner*innen begrüßen. Biobäuerin und  MdL Gisela Sengl, stellvertretende Landrätin Waltraud Gruber, Rosi Reindl von der ödp, Richard Straub vom Landesbund für Vogelschutz, Jochen Carl vom Bund Naturschutz, Sabine Kirchner vom Aktionskreis „Grafing summt!“, Klimaschutzmanager im Landkreis Hans Gröbmayr, Sebastian Schlagenhaufer, Bezirksrätin Ottilie Eberl, „Vegan Meets Outback“ Lutz Höft. Musikalische Umrahmung von den Demo-Singers mit Barbara Winhart.

Waltraud Gruber stellte ihre Rede zur Verfügung mit der Genehming zur Veröffentlichung (es gilt das gesprochene Wort):

"Beginnen möchte ich mit einem Gedicht veines Mundartdichters, Mitglied der Turmschreiber München:

Da Urvogl, Ausgstorbn, Hot koa Hirn g´habt, song de danoch

Da Dinosaurier, Ausgstorbn, Hot koa Hirn g´habt, song de danoch

Da Mensch, Komisch, Hätt a Hirn ghabt, song de danoch. Wir haben heute das weltweit dramatischste Artensterben seit dem Aussterben der Dinosaurier. Doch stirbt die Natur, dann stirbt auch unsere Lebensgrundlage. Die Natur braucht nicht uns, aber wir brauchen sie.

Hier einige Beispiele auf Bayern bezogen:

  • Die Zahl der Wildbienen und Schmetterlinge ist in den vergangenen 30 Jahren um bis zu 75% zurückgegangen. Und mit ihnen verschwinden auch insektenfressende Vogelarten.

    Es gelten als gefährdet:
  • 43% der Libellenarten
  • 45% der Heuschreckenarten
  • 59%  der Tagfalterarten.
  • Dazu stehen 42% der 79 heimischen wildlebenden Säugetierarten aktuell auf der Roten Liste.

Was ist schuld am Artensterben?

  • Verlust des Lebensraums (Siedlungsdruck)
  • Genetische Verarmung durch Isolation der Populationen
  • Veränderung der Bewirtschaftung (Wiesenschnitt, Maisanbau, Waldbau)
  • Veränderung der Standorte (Entwässerung, Drainagen, Flurbereinigug)
  • Düngung (Stickstoff, Phosphate)
  • Pestizideinsatz
  • Klimawandel
  • Eingeschleppte Arten (Varroa-Milbe, Buchsbaumzünsler)

 Wir können es uns einfach nicht leisten, länger zu warten. Was müssen wir tun?

  • Den Einsatz von Pestiziden und Dünger drastisch zurückfahren.
  • Lebensräume für unsere Wildtiere und -pflanzen schützen und zusätzlich schaffen.
  • Die landwirtschaftlichen Förderungen so anpassen, damit ökologisch wertvolle Kleinstrukturen erhalten und neu geschaffen werden.

Das Volksbegehren setzt hier an:

  • Blühwiesen werdengefördert.
  • Biologische Landwirtschaft soll auf 20% der Flächen bis 2025 eingeführt werden.
  • Alleen, Hecken, Feldraine und weitere Biotopstrukturen werden stärker geschützt.
  • Die Verbindung von Biotopen und eine strukturreiche Agrarlandschaft wird geschaffen.
  • Gewässerrandstreifen entlang von Flüssen, Bächen und Gräben werden von Düngern und Pestiziden freigehalten.

 Ausblick:

Stellen Sie sich vor, es ist Sommer, Sie sind draußen in der Natur. Überall zirpt, summt, brummt, zwitschert und raschelt es. Die Schwalben vollführen ihre Kunstflüge in der Luft – ganz oben kreist ein Bussard. Ein Eichelhäher ruft aus dem Wald. Das ist der Klang der Natur – wunderbar!  

Ein Erfolg des Volksbegehrens wäre ein Riesenerfolg für mehr Artenvielfalt in Bayern! Deshalb unterschreiben Sie – am besten gleich heute."

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