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Bündnis 90/Die Grünen

im Landkreis Ebersberg

  • im Storchengaten. von links: Otti Eberl, Doris Seibt, Sigi Hagl, Reinhard Oellerer

Kompetenzzentrum Storchengarten in Markt Schwaben

Für biologische Vielfalt und genetische Ressourcen

Bei dem Symposium des Dachverbandes „Kulturpflanzen- und Nutztiervielfalt e. V.“ wurde ein Überblick über die Situation der Kulturpflanzen in Deutschland gegeben. Der Storchengarten in Markt Schwaben wurde als Kompetenzzentrum benannt. Für Doris Seibt vom Storchengarten, ist das eine hohe Anerkennung, die sie sehr freut.

01. Jan. 2018 – Die Pflanzen und Tiere in der Land-, Forst und Fischereiwirtschaft sind ein wichtiger Bestandteil der gesamten biologischen Vielfalt auf der Erde, der Agrobiodiversität. Doch die biologische Vielfalt nimmt weltweit ab. Diese Entwicklung muss gestoppt werden.

Matthias Ziegler, Leiter des Informationszentrums Biologische Vielfalt in der Bundesanstalt für Ernährung und Landwirtschaft (BLE), stellte das Konzept „Kompetenzzentren onfarm-Erhaltung“ vor. Die Bundesländer haben derartige Kompetenzzentren identifiziert, der Storchengarten gehört auch dazu.

Im Bundesprogramm „Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz“ existiert ein Fördergrundsatz „Genetische Ressourcen für Ernährung und Landwirtschaft“, der bisher lediglich im Tierbereich und nur in Brandenburg auch für Kulturpflanzen genutzt wurde. Ein wichtiger Grund war die Beschränkung der Zuwendungen an Landwirte. Jedoch setzten sich für den Erhalt der Kulturpflanzen meist andere Akteure ein. Der „Dachverband Kulturpflanzen- und Nutztiervielfalt e. V.“setzte sich deshalb schon seit Jahren für eine Änderung der Förderregelungen ein. 

Der aktuelle Entwurf einer Neufassung des Fördergrundsatzes ermöglicht nun erstmals auch die Förderung von Nichtlandwirten und enthält viele neue Möglichkeiten.

Doris Seibt, die seit 2016 im Vorstand des Dachverbands ist, gegrüßt daher den Entwurf.  Sie hofft auf die örtlichen Behörden, damit diese finanziellen Mittel auch dem Storchengarten zu Gute kommen.

Der Finanzbedarf liegt laut Doris Seibt im Moment bei 8.000 € pro Jahr (incl. einer Fachkraft, die den Garten betreut). Im Moment läuft alles ehrenamtlich mit einigen Spendengeldern.

Ziel ist es, eine permanente Fläche für das Projekt zu finden, dann würden eine Neuanlage und ein Gebäude für die ordentliche Bearbeitung, Sichtung, Lagerung und für die Ausbildung notwendig sein, so Doris Seibt.

von: Waltraud Gruber

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