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  • Foto CC0 ©: MichaelGaida; pixabay.com

Integration statt Abstellgleis

Kritik am „bayerischen Asylplan“

Die beiden Landtagskandidaten der Grünen, Thomas von Sarnowski (Direktkandidat) und Waltraud Gruber (Liste Platz 27) kritisieren den bayerischen Asylplan von Ministerpräsident Söder als unmenschlich und nicht zukunftsgewandt.

06. Jun. 2018 –

„Wenn Markus Söder wirklich wollen würde, würde er sich um die Integration der Schutzsuchenden bemühen und ihnen einen Zugang zur Arbeit und Bildung ermöglichen. Das würde alle weiterbringen und auch den Unternehmerinnen und Unternehmern in Bayern helfen, die händeringend nach Arbeitskräften suchen", so Thomas von Sarnowski.

Auch die Gewerkschaft der Polizei hatte sich bereits im April in einer Resolution gegen die Ankerzentren ausgesprochen.* Für Waltraud Gruber ist das ein weiteres Zeichen einer völlig verfehlten Asylpolitik der CSU-Regierung: „In den Sammelzentren sollen mehrere Tausend Menschen lagerartig zusammengepfercht werden. Das ist in höchstem Maße unmenschlich und zeugt von hoher Respektlosigkeit gegenüber allen, die vor Krieg und Gewalt geflohen sind und Schutz suchen. Integration wird durch die Isolation in den Zentren verhindert. Wir fordern wirksame Integrationsmaßnahmen statt Kasernierung!“

In den ghettoartigen ANKER-Zentren wird Integration verhindert, Rechtsstaatlichkeit behindert und soziokulturelle Probleme werden erheblich verschärft. Zusammen mit den anderen abschreckenden Maßnahmen ist Ministerpräsident Söders Asylplan eine Schreckensliste für Hilfesuchende, die vielleicht dem einen oder anderen Asylgegner gefällt, aber nichts effektiver, rechtsstaatlicher, schneller oder günstiger macht – und schon gar nichts menschlicher.

Für Thomas von Sarnowski ist es „höchst bezeichnend, dass der vorgebliche „Asylplan“ sich allein mit der Ablehnung, Isolation, Entrechtung und Ausweisung von Asylbewerbern beschäftigt, während keine Vorschläge für eine gelungene Integration der großen Mehrheit der anerkannten Asylbewerber und Geflüchteten gemacht werden. Das ist ein weiterer Schlag ins Gesicht der vielen ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe engagierten Bürgerinnen und Bürger.“

"Wir Grüne setzen auf das bewährte System der dezentralen Unterbringung mit funktionierender Anbindung an Helfer- und Unterstützerkreise und mehr Anknüpfungspunkten an die heimische Gesellschaft. Dabei müssen die Kommunen unterstützt werden. So gelingt Integration", so Waltraud Gruber.

*Link zur Resolution: https://www.gdp.de/gdp/gdp.nsf/ID/A66D96246FAE2A29C125827A0042342F?Open

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