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Info zu Ausgleichsflächen

Grüne Runde im Mai

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06. Mai. 2019 –

Eine mit Themen vollgepackte Grüne Runde erlebten die Teilnehmer in der griechischen Taverne am Marktplatz. Zur Einstimmung auf die Radtour zu Ausgleichflächen in Grafing lieferte Dipl.-Biologin Renate Wenning zunächst die gesetzlichen Grundlagen. Als Quelle nutzte sie dabei die Broschüre „Bauen im Einklang mit Natur und Landschaft“ des bayerischen Umweltministeriums. Laut Naturschutzgesetzt sind vermeidbare Beeinträchtigungen der Natur grundsätzlich zu unterlassen. Wo das nicht möglich ist, sind die Beeinträchtigungen auszugleichen. Daher der Begriff „Ausgleichsflächen“.


Neben der Kompensation des Eingriffs hat auch eine ökologische Aufwertung zu erfolgen. Verantwortlich für die Abwicklung ist die Kommune, die Durchführung selbst obliegt aber dem Vorhabenträger, d.h. dieser muss auch die Kosten tragen.
Die einzelnen Schritte (was wie ausgeglichen werden muss) sind haarklein geregelt und erfolgen begleitend im Rahmen der Bauleitplanung. Besondere Bedeutung hat dabei die Bestandsaufnahme (Biotopkartierung Bayern). Je nach Schwere des Eingriffs und Bedeutung eines Gebiets für den Naturhaushalt leiten sich die Ausgleichsmaßnahmen ab. Wenning plädierte dabei dafür, die Maßnahmen außerhalb des Baugebiets auszugleichen, weil dadurch für die Natur in der Regel wertvollere Maßnahmen möglich sind. Wichtig ist dann aber, dass der Umgang mit den Kosten möglichst in einer Satzung für Ausgleichsmaßnahmen geregelt wird.


Ausgleichflächen müssen gemeldet werden. Im Rahmen eines sogenannten Ökokontos können auch Flächen gesammelt werden und später für Ausgleichmaßnahmen genutzt werden.
Operativ betreut werden Ausgleichflächen häufig über die Landespflegeverbände. Auch Grafing ist Mitglied im Landespflegeverband Ebersberg.


Im Anschluss an den Vortrag entspann sich eine Diskussion, wie denn die Lage in Grafing zu beurteilen ist. Positiv ist hier die sehr gute Betreuung der Ausgleichflächen durch Herrn Bilo zu erwähnen. Gut gerüstet gehen die Grafinger Grünen jetzt auf die Radltour zu den Ausgleichsflächen rund um Grafing am 25.05.2019.


Uwe Peters und Andrea Maier besuchten die 6. Fachtagung Radverkehr, die am 11.04. in Donauwörth stattfand. Thema in diesem Jahr war die Vernetzung Rad- und Bahnverkehr, ein für Grafing mit seinen zwei S-Bahnhöfen ein besonders spannendes Thema. Insbesondere wurden die Fördermöglichkeiten für Bike&Ride ausführlich erläutert. Die Radlgruppe innerhalb der Grünen in Grafing wird sich mit dem Thema eingehend beschäftigen.


Otti Eberl und Hermann Maier konnten zum Abschluss noch die brandneuen Eindrücke vom GRIBS-Kongress im Kloster Plankstetten mit den Anwesenden teilen. Besonders beeindruckt waren beide von den Verbesserungen in der Gemeinde Kirchanschöring im Landkreis Traunstein, die sich auf den Weg zur ersten gemeinwohlzertifizierten Kommune Deutschlands gemacht hat. Auch hier gibt es allerlei Ideen, die sich vielleicht auch in Grafing umsetzen lassen.


Hermann Maier

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