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Bündnis 90/Die Grünen

im Landkreis Ebersberg

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Grüne Vorschläge zu neuen Wohngebieten

Poings neue Wohnbebauungen sollen zukunftsfähig werden!

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Die Planungen für das W7 haben begonnen und werden in den nächsten Monaten weiter konkretisiert. Unsere Vorschläge und Lösungsideen aus ökologischer Sicht haben wir Anfang Juli bei der Gemeinde einfließen lassen.

25. Jul. 2018 –

Um die Versiegelung von Stellplatzflächen zu reduzieren, schlagen wir vor, für Parkplätze ausschließlich eine lose Bepflasterung, z. B. durch Rasengittersteine zuzulassen. Ebenso bei den Vorgärten setzen wir auf eine abwechslungsreiche und insektenfreundliche Gestaltung.

Im Zuge des Klimawandels und Insektenschwunds sind uns weitere Aspekte wie eine weitgehende Dachbegrünung wichtig. Die Dachbegrünung hat viele Wirkungskreise wie z. B. die Regenwasserrückhaltung, Bautenschutz bei Extremtemperaturen, Kühlung & Verschattung, Dämmung, CO2 Reduktion und Schutz der Biodiversität.

Daher hinaus regen wir an weitere Blühflächen zu gestalten, die bienenfreundliche Gestaltung von Außenanlagen zu forcieren, aber auch die Bepflanzung mit insektenfreundlichen Bäumen und Sträuchern in allen Bereichen anzuwenden.

Um einen Gegenpol zu den bisher erstellten Spielplätzen, v. a. in W5 und W6 zu erstellen, ist denkbar einen Spielplatz im Sinn einer naturnahen Gestaltung anzulegen. Sie laden zum Verweilen & interessanten vielseitigen Spiel ein, fördern kreatives Spiel, bieten gleichzeitig Insekten Lebensräume und laden Menschen ein zu verweilen.

Um eine maximale Ausnutzung von Photovoltaik- und Solaranlagen zu erreichen, soll bereits bei der Planung auf die Ausrichtung der Häuser bzw. deren Dächer geachtet werden. Es ist zu erwarten, dass die E-Mobilität weiterhin zunehmen wird. Daher ist es wichtig, das Stromnetz, aber auch die Vorrichtungen an jedem Stellplatz so zu gestalten, dass eine Ladestation angeschlossen werden kann.

Die Internet-Breitbandversorgung von mindestens 2 Anbietern sollte bereitgestellt werden.

Außerdem ist ein durchdachtes Lichtkonzept nicht zu unterschätzen. Einerseits ist eine ausreichende Straßenbeleuchtung notwendig, sowohl für das subjektive Sicherheitsgefühl, besonders von Frauen und Senioren, als auch für die objektive Sicherheit speziell sehschwacher Mitbürger. Andererseits stellt die Beleuchtung ein steigendes Problem für die Nächte dar, da sie sowohl den menschlichen Organismus als auch die Natur stören. Straßenbeleuchtungen sollen daher nicht zur Todesfalle für nachtaktive Insekten werden.

von: Christina Landgraf

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