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Fortschreibung der Pflegebedarfsanalyse

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03. Mai. 2021 –

Wir alle müssen im Laufe unseres Lebens darauf gefasst sein, dass wir selbst oder nahe Familienangehörige durch eine chronische Krankheit oder Alter auf Hilfe oder gar ambulante oder stationäre Pflege angewiesen sein  werden.

Die Gemeinde Poing hat wichtige Schritte zur Sicherstellung und zum Ausbau von Pflege und zur Unterstützung alter und pflegebedürftiger Menschen getan. Mit dem Ziel, den Poinger Bedarfen an pflegerischen Angeboten näher zu kommen, wurde mit der Fortschreibung der Pflegebedarfsanalyse ein konkreter Planungshorizont deutlich. Dies ist sehr zu begrüßen, denn die in der Gemeinderatssitzung am 25.4.2021 vorgestellte Bevölkerungsentwicklung zeigt eine Steigerung um 50 % der Anzahl der Poinger*innen, die 65 Jahre und älter sind (von heute ca. 2.230 auf 3.360 im Jahr 2033). Durch diese  große Veränderung wird eine Anpassung der Infrastruktur für Senior*innen nötig. In  der Gemeinderatssitzung wurde ein  leider brandaktueller Pflegenotstandes in Poing benannt.  Die Planung einer großen Pflegeeinrichtung ist daher ein dringend notwendiger und wichtiger Schritt.

Vor einem Umzug in ein Pflegeheim möchten Senioren und chronisch kranke so lange wie möglich in ihren vertrauten 4 Wänden wohnen bleiben. Um diesen Wunsch realisieren zu können, sind vielfältige ambulante Angebote zur Beratung und Unterstützung aus- und aufzubauen:

  • ambulante Pflegedienste, professionelle Pflegeberatungen und Lotsendienste im unüberschaubaren Gestrüpp der Pflege- und Krankenversicherungen – wie es durch die beiden hauptamtlichen Seniorenbeauftragten der Gemeinde und durch den Pflegestern, Wohlfahrtsverbände und private Pflegedienste  bereits erfolgt, sowie
  • ein Netz von Angeboten im Freizeit- und Treffpunktbereich, wie es der Seniorenbeirat bereits vor langem begonnen hat.

Gerade für den letzten Bereich ist das Ehrenamt unverzichtbar – die Organisation von offenen Treffen, die Angebote von thematischen und kulturellen Veranstaltungen, etc., kurz:  die Möglichkeit schaffen, sich zu treffen, miteinander im Gespräch zu bleiben. Oder wieder ins Gespräch zu kommen, anstatt allein oder zu zweit daheim zu sitzen, wie es derzeit in der Pandemie so ungut der Fall ist. Um eine lebendige Seniorengemeinschaft zu fördern, ist ehrenamtliches Engagement füreinander eine große Chance. Kreative Ideen und Unterstützungen aller Art sind – wenn es die Pandemie wieder zulässt – wünschenswert. Die ehrenamtlichen  Initiativen  werden auf die fachliche und finanzielle Hilfe der Gemeinde Poing angewiesen sein.

 

Bündnis 90/Die Grünen

Ortsverband Poing


Manfred Kammler                                                                
E-Mail: info@remove-this.gruene-poing.de

www.gruene-poing.de

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