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Bündnis 90/Die Grünen

im Landkreis Ebersberg

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  • Uwe Peters mit seiner Band "Blue Delight" spielt "Unterm First" für die Ebersberger Grünen ©b.goldner
  • Claudia Peter entlockte unseren Spitzenkandidat*innen ihre Zukunfts-visionen, hier mit Petra; rechts Marc
  • v.l.n.r. oben: Jürgen, Susanne, Lakhena unten: Christian, Theresa, Helmut

Da rockte der Wahlkampf!

Konzert mit den Kandidat*innen in EBE

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09. Nov. 2019 –

We all want to change the world.   John Lennons Behauptung drückt die Stimmung von uns Grünen aus. Oft fühlen wir uns aber auch am Eve of Destruction, am Vorabend der Zerstörung.  Losing my religion -  aus der Haut fahrend in diesen Zeiten ebenfalls nicht ungewöhnlich. Denn wir haben viel vor: etwa Janis Joplin´s Mercedes Benz durch ein Elektroauto zu ersetzen!

Mit unverwüstlichen Songs wie den erwähnten stimmte Uwe Peters Band Blue Delight die Gäste unseres Eberberger OVs auf Themen ein, die wir beim Kommunalwahlkampf 2020 in den Fokus setzen. Mühelos konnte Moderatorin Claudia Peter, im Ortsvorsitz der Ebersberger Grünen, von den Songs, den sich unsere Kandidat*innen für den Stadtrat gewünscht hatten, auf aktuelle Probleme der Stadtpolitik überleiten. Eingangs stellte sie noch eines klar: Einen Bürgermeisterkandidaten aufzustellen „wäre eindeutig auf Philipp Goldner zugelaufen, den Vater des Ebersberger Tunnels.“ Der habe das Recht, nach zwölf Jahren im Stadtrat die Schwerpunkte in seinem Leben anders zu setzen. „Einfach jemand  anderen zu holen, vielleicht von außen, nur um auch einen Kandidaten zu haben, wäre aus unserer Sicht der Bedeutung des Amtes nicht gerecht geworden und auch nicht unserer Verpflichtung Ihnen gegenüber als Wählerinnen und Wähler.“ Auch das Ausscheiden der langjährigen Stadträtin Rosemarie Will habe mit dazu beigetragen, dass auf  der Grünen Liste neben bekannten Gesichtern jetzt einige neue erscheinen und der Generationenwechsel eingeläutet sei.

 „Wie stellst du dir Ebersberg im Jahr 2026 vor?“ diese Frage mussten ihr nun alle acht Spitzenkandidat*innen beantworten. Jede*r setzte dazu individuelle Schwerpunkte. Einig waren sich alle: Wir wollen eine „menschengerechte Stadt“, wie Jürgen Friedrichs es formulierte, mit so wenig Verkehr und parkenden Autos wie irgend möglich. Dies setzt ein Umdenken beim Thema Mobilität voraus, das wiederum durch bessere Rad- und Fußwege erreicht werden muss. Für den verbleibenden Kfz-Verkehr bietet ein Tunnel die einzig akzeptable Lösung. Dann können „Marien- und Schlossplatz miteinander verbunden und echte Orte der Begegnung“ werden, so Stadträtin Petra Behounek.

 „Das zweite Gleis nach Grafing Bahnhof werden wir bekommen!“, ist Mark Block sich sicher. Ebersberg müsse „ehrgeiziger werden, netzwerken, die anderen mit ins Boot holen, Visionen entwickeln!“. Er selbst sei einfach „nicht mehr bereit, alles zu akzeptieren“. Deshalb kandidiert er für den Stadtrat.

Mehr Frauen in der Politik erhofft Stadträtin Susanne Schmidberger sich für 2026, denn „Frauen sind Teamplayer“. Im Übrigen erscheint es ihr „wie im Märchen“, wie stark die vier Grünen Stadträt*innen ihre Kollegen im Rathaus beeinflusst hätten. Dass das neue Baugebiet Friedenseiche 8 zentral mit Wärme versorgt werden wird, sei ein Meilenstein.

Zum Reizthema Wohnen entwickelte Helmut Fink nachhaltige Vorstellungen – Stichwort: Flexible Wände, begrünte Fassaden, Holzbauweise, weniger Parkplätze pro Wohnung. Ein Anteil am neuen Wohnraum sollte Ebersbergern zu erschwinglichen Preisen vorbehalten bleiben. Bezahlbaren Wohnraum für junge Menschen und junge Familien ist auch großes Anliegen von Christian Heindl.  Auch strebt er bessere Angebote für junge Väter an,  die eine Familienauszeit nehmen. 

Drumherum blüht und summt es im Ebersberg 2026 von Theresa Stock. Imagine! Auf Spritzmittel wird verzichtet,  Bioware und Regionales einzukaufen ist für die Bürger*innen selbstverständlich; in den Kindertagesstätten wird hauptsächlich vegetarisch gegessen. Ebersberg ist  „Vorzeigestadt gegen den Klimawandel“.

Mehr Bürgerbeteiligung will Lakhena Leng etablieren. Mittels IT sei es heute kein Problem mehr, die Bürger*innen in Entscheidungen einzubeziehen oder auch einen kommunalen Onlineshop für Produkte und Dienstleistungen einzuführen. Kleine und mittelständige Unternehmen würden besonders von guten digitalen Rahmenbedingungen und Sharingkonzepten profitieren.

Zum Ausklang gab es noch so manchen Ohrwurm von Blue Delight.
„Diese Hits aus den USA und Großbritannien haben uns so geprägt“,  sinnierte Claudia Peter,  „und wo stehen wir heute?“
Es scheint, wir müssen zunehmend unsere eigenen Wege finden.

Von: Bettina Goldner

 

 

 

 

 

 

 

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