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Bündnis 90/Die Grünen

im Landkreis Ebersberg

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  • Schild für Begegnungszone direkt am Bahnhofsvorplatz (c) H.Maier
  • Begrüssung in Kufsten durch Markus Büchler, MdL (c) H.Maier
  • Reges Interesse (c) H.Maier
  • Funktioniert auch mit Bussen (c) H. Maier
  • Busse in beiden Richtungen (c) H.Maier
  • Stefan Hohenauer erklärt das Prinzip (c) H.Maier
  • Strukturierung in schön (c) H.Maier
  • so könnte der Grafinger Marktplatz aussehen (c) H.Maier
  • im Hintergurnd die Schule (c) H.Maier
  • Überblick über den Vorplatz der Schule mit Straße (c) H.Maier
  • kurzzeitig darf man auch parken (c) H.Maier
  • Als Fußgänger die Seite wechseln - völlig problemlos (c) H.Maier
  • Sitzgelegenheiten (c) H.Maier
  • Klappt auch bei viel Verkehr, hier war mal eine Ampel (c) H.Maier

Begegnungszonen

Stein der Weisen für den Marktplatz

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24. Mai. 2019 –

Fachexkursion Begegnungszonen Kufstein mit MdL Markus Büchler

Bei strahlendem Sonnenschein machte sich eine Abordnung der Grafinger Grünen mit dem Meridian (pünktlich!) auf den Weg nach Kufstein, um sich vor Ort über die Erfahrungen mit Begegnungszonen zu informieren. Am Bahnhof wurde die insgesamt 30 köpfige Gruppe aus ganz Bayern von Markus Büchler (MdL und verkehrspolitischer Sprecher) sowie Stefan Hohenauer in Empfang genommen. Hohenauer, Stadtrat in Kufstein, hat die Idee der Begegnungszonen in Kufstein von Anfang an begleitet. In Begegnungszonen gilt für Autos Tempo 20. Ansonsten sind alle Verkehrsteilnehmer gleichbereichtig und dazu angehalten, gegenseitig aufeinander Rücksicht zu nehmen.

Direkt vor dem Bahnhofsgebäude wurde der Busbahnhof umgestaltet. Gleichzeitig wurde dort auch die sechste und bisher letzte Begegnungszone eingerichtet. An der Fußgängerzone angekommen konnten wir die Gelegenheit nutzen, den Verkehr an einer besonders engen Stelle zu beobachten. Dort ist zwar formell noch keine Zone eingerichtet, die Oberfläche ist aber gepflastert. Auch Begegnungen zwischen Omnibussen laufen fair und problemlos ab.
Besonders beeindruckt waren die deutschen Besucher von der Begegnungszone direkt vor der Grundschule. Dort ist auch das Thema Parken gelöst. Auch wenn es zu Beginn erst einer gewissen Gewöhnung bedurfte, umso mehr schätzen die Kufsteiner jetzt ihre aufgewerteten Straßen und Plätze. Überall stehen zur Ordnung des Straßenraums bunt bepflanzte Blumenkübel. Steinquarder trennen Fußgänger und Autos an engen Stellen und dienen dem Sicherheitsgefühl. Nach einer gewissen Zeit sind solche Maßnahmen immer weniger notwendig. So können die Steine auch zu Sitzgelegenheiten umfunktioniert werden.

Auch an verkehrsreichen Straßen, in Kufstein z.B. >13.000 Kfz/24h, sind Begegnungszonen eine deutliche Verbesserung. Statt parkender Autos findet man wieder deutlich mehr Leben auf der Straße. Geschäfte öffnen sich nach draußen mit Blumenkübeln und Tischen/Bänken. Trotzdem läuft der Verkehr flüssig und kooperativ, ohne Ampeln und Stau, dafür mit gegenseitiger Rücksichtnahme. Wir konnten uns davon überzeugen, weil wir uns mehr als zwei Stunden im Verkehr bewegt haben.

Hohenauer beantwortete die vielen Fragen der Gäste mit erfrischender Gelassenheit und guter Sachkenntnis. Natürlich gab es am Anfang auch in Kufstein große Skepsis, wie bei fast jeder Neuerung. Aber durch gute Kommunikation und vor allem durch die schrittweise Umsetzung wurde die ablehnende Haltung der Autofahrer aber auch der Geschäftsleute nach und nach abgebaut. Positive stellte Hohenauer heraus, dass in der Begegnungszone nichts in Stein gemeißelt ist. Im Gegenteil. Manchmal wird auch absichtlich leicht umgestaltet, um alle Beteiligten zur Wachsamkeit anzuhalten. Durch bewegliche Möblierungen ist das ohne großen Aufwand möglich.

Nach zwei Stunden waren dann alle Fragen beantwortet und alle Besucher schwer beeindruckt. Die Grafinger nutzten noch eines der schönen Cafes in der Fußgängerzone bevor es dann mit dem Meridian (fast pünktlich!) wieder zurück nach Grafing ging. Leider gibt es Begegnungszonen in der Form, wie sie in Österreich möglich sind (noch) nicht in der deutschen Straßenverkehrsordnung. Für Grafing wäre diese Idee aber sicher ein großer Gewinn und ein nachahmenswertes Vorbild. Da war sich die Delegation einig.

Hermann Maier

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