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  • Letzte Vorbereitungen Renate Wenning und Angelika Obermayr (c) H.Maier
  • Wiese in voller Blüte (c) H.Maier
  • Renate erkärt, wie der Wiesensalbei seine Pollen los wird (c) H.Maier
  • Ausgleichsflächen beim neuen Gewerbegebiet (c) H.Maier
  • Versickerungsgraben (c) H.Maier
  • ein grünes Gewerbegebiet! (c) H.Maier
  • auch für den Parkplatz in Grafing Bahnof musste ein Ausgleich geschaffen werden (c) H.Maier
  • Der Lauf der Attel bei der Kläranlage (c) H.Maier
  • einfach schön (c) H.Maier
  • nicht so schön, der Müll, den wir nebenbei eingesammelt haben (c) H.Maier

Ausgleichsflächen

Ökonomie und Ökologie versöhnen

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25. Mai. 2019 –

Radltour zu Ausgleichsflächen in Grafing

Der Ortsverband der Grünen hatte am Samstag zu einer Radtour zu den Ausgleichsflächen der Stadt Grafing geladen. Bürgermeisterin Angelika Obermayr, selbst Diplom Biologin, und Dipl. Biologin Renate Wenning führten die 20-köpfige Gruppe zu bestehenden Ausgleichsflächen und erklärten kompetent, welchen Sinn und Zweck diese Flächen haben.

Ausgleichsflächen müssen immer dann bereitgestellt werden, wenn neue Baugebiete entstehen und somit eine Flächenversiegelung stattfinden wird. Es müssen nach einem bestimmten Schlüssel ausgleichende Flächen bereitgestellt werden, die durch eine entsprechende Pflege ökologisch aufgewertet werden.

Wie die Bürgermeisterin stolz erklärte, hat die Stadt Grafing insgesamt ca. 14,7 ha Ausgleichsflächen in ihrer Obhut.

Erster Halt war am neuen Bauhof in Schammach. Dort wurde im Jahr 2018 auf einem ehemaligen Acker eine Blumenwiese angelegt. Als Ziel für diese Wiese wurde die Ansiedlung von Bodenbrütern (z.B. Feldlerche) definiert, in dem dort eine artenreiche Magerwiese mit nur zweimaliger, angepasster Mahd. Aktuell steht diese Wiese in voller Blütenpracht mit Wiesensalbei, Kuckuckslichtnelken, Schafgabe u.v.m. Ökologisch besonders wertvoll ist, dass sich dort ein vorbildlicher Biotopverbund mit der anschließenden „Haidlinger Lacke“ entwickelt hat, die schon vor einigen Jahren als Ausgleichsfläche gesichert wurde. Dieses Feuchtgebiet, das durch den Klimawandel bereits austrocknete, wird seit neuestem mit dem Wasser vom Dach des Bauhofs bewässert.

Nächste Station der Tour war das neue Gewerbegebiet in Schammach das von der Bürgermeisterin stolz als „Grünes Gewerbegebiet“ bezeichnet wurde. Denn dort wurden vorbildliche Ausgleichsflächen, die als Versickerungsflächen direkt in das Gebiet integriert sind, angelegt. Landschaftliche grüne „Finger“ durchziehen das Gewerbegebiet zur Entwässerung und bieten den Tieren einen Biotopverbund vom Wald zur Wiese, indem es eine Unterwanderung der Straße durch einen Tunnel gibt.
Ein schon bestehender Entwässerungsgraben wurde verlegt, verbreitert und naturnah gestaltet, so dass sich das Wasser seinen natürlichen Raum zurückerobern kann. Dieser Graben verbindet einen feuchten Wald mit Erlen- und Birkenbestand mit den Ausgleichsflächen direkt im Gewerbegebiet. So wird den dort arbeitenden Menschen ein Arbeitsplatz im Grünen in einem lebendigen Biotop geboten.

Die Ausgleichsfläche des P & R-Parkplatzes in Grafing-Bahnhof schließt sich direkt im Westen an den Parkplatz an. Eine ehemalige Ackerfläche fand die ökologische Aufwertung in einem lichten Feldgehölz.

Den Abschluss der Radtour bildete der Besuch der Ausgleichsflächen an der Kläranlage. Hier konnte man eine extensiv bewirtschaftete, d.h. nicht gedüngte, Feuchtwiese sehen. In einem nicht ausgeräumten Graben breiten sich feuchtigkeitsliebende Pflanzen aus. Die renaturierte Attel hat hier schon wieder Strömungs- und Stillflächen ausgebildet.
Als Erfolg dieses Konzeptes kann das Vorkommen der Wasseramsel gesehen werden.

Abschließend meinte ein Teilnehmer der Tour, es sei sehr bemerkenswert, wie erfolgreich die Stadt Grafing es schafft, ökonomische und ökologische Interessen zusammen zu bringen.

Andrea Maier

 

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