• Treffpunkt am Korn (c) A.Maier
  • Straßenüberquerung an der Aiblinger Straße (c) A.Maier
  • die Sprühkreide hält leider nicht lange (c) A. Maier
  • Parkplatzausfahrt beim ALDI (c) A. Maier
  • ... da kann es einem schon anders werden (c) A. Maier
  • Gehweg in der Gspraiter Unterführung (c) A. Maier
  • Einmündung des Radlwegs am Seeschneider Kreisel (c) A. Maier
  • Paul-Brandlmeier-Schikane (c) A.Maier
  • Wehe, wenn der Schlagbaum übersehen wird (c) A. Maier
  • Asphaltwüste an der Jahnstraße (c) A. Maier
  • Die Überlebenden der Abenteuertour (c) A. Maier

Abenteuerradltour

Gefahren in Grafing

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31. Mär. 2019 –

Etwa 25 beherzte Radler fanden sich am Ehamplatz ein, Ottilie verteilte noch ein paar leuchtgrüne Sicherheitswesten, soweit ich mich erinnere hatten alle einen Helm auf, es wird schon alles gut gehen!

Über den Klausenweg ging es zum "Knie" der Aiblinger Straße. Haidlinger Weg und Dobelklause münden hier ein, und wenn man sich hier hinüber auf den Radweg retten will, hat man gar nicht genug Augen im Kopf, um mitzukriegen aus welchen Ecken die Autos daherkommen. Ich hatte eine Pappschablone mit Fahrradlogo angefertigt und mit Sprühkreide malten gleich mal eins auf die Straße, was auch gleich eine lebhafte Diskussion über die Rechtmäßigkeit unseres Tuns auslöste. Die Presse fotografierte eifrig, kneifen gilt nicht.

Weiter stadtauswärts zum Abzweig Richtung Schammach. Hier verwandelt sich der Radweg kurioser weise auf ein paar Meter in einen Gehweg. Eigentlich müsste man hier das Rad schieben, was natürlich niemand macht, aber man kann leicht von einem abbiegenden Autofahrer übersehen werden. "Sicherheitshalber" sprühen wir wieder ein Logo auf die Fahrbahn.

Über den holprigen Feldweg geht’s gleich zu Glonner Straße, Einfahrt zum Aldi-Parkplatz. Hier stellen wir fest, dass Werbeschilder und die Kleidersammlungsbox so weit vorne platziert sind, dass sie aus dem Parkplatz herausfahrende Autofahrer zwingen, in den Radweg hineinzufahren, um freie Sicht zu haben. Wieder sprühen wir ein Logo hin, was aber bei dem vielen Verkehr nicht ganz ungefährlich war.

Die weiteren Gefahrenpunkte stelle ich nur stichwortartig zusammen, da es sonst zu lang wird:

  • Marktplatz Ecke Rotter Straße/Lederergasse: Um freie Sicht zu bekommen müssen Autos weit aus der Lederergasse herausrollen, wobei sie Radlern Richtung Rotter Straße leicht den Weg abschneiden.
  • Kreisverkehr Rotter Straße, Ostumgehung: Nur für mutige Radler und Schulkinder Richtung Schönblick.
  • Die Fahrt zur Gspraiter Unterführung auf dem landwirtschaftlichen Weg parallel zur Ostumgehung war dann für alle eine Erholung, da man nicht dauernd auf Autos achtgeben musste. Die meisten Radfahrer benützen hier den schmalen Gehsteig um nicht die Straße an dieser unübersichtlichen Stelle zweimal kreuzen zu müssen. Es ist ein Kunststück hier nicht das Gleichgewicht zu verlieren und über den viel zu hohen Bordstein auf die Straße zu stürzen. Ein Abflussloch unmittelbar am Eingang kann in der Nacht zur Todesfalle werden.

Beschwingt strampeln wir über Wiesham zum neuen Kreisel an der Münchner Straße. Ein Radweg Richtung Nettelkofen/Grafing Bahnhof ist geplant, scheitert aber noch an den Grundstückseigentümern.

Zurück zum Paul-Brandlmeier-Radweg: Auf Höhe der Tennisplätze ist eine unübersichtliche Kurve mit Gefälle "eingebaut" bei der es schon zu heftigen Stürzen gekommen sein soll. An der Mündung zur Münchner Straße sollen nachts schon einige Radler in die Schranke gekracht sein, deshalb sprühen wir sie eifrig mit weißer Sprühkreide ein, dass man sie besser sehen kann.

Bahnhofstraße/Jahnstraße: Die große unstrukturierte Verkehrsfläche führt hier immer wieder zu Missverständnissen zwischen Autofahrern die aus der Jahnstraße herauskommen und Radlern die dorthin abbiegen.

Unsere Tour endete im Glashaus, wo wir das Erlebte noch ausgiebig besprechen konnten.

Fazit: An den meisten Punkten ist die Gefahrenlage wie die Rechtslage so unsicher, das der Radler im Falle eines Unfalls mit einer Mitschuld konfrontiert sein könnte, egal wie er es angestellt hat. Auch treffen hier nicht nur Stadt-, Kreis-, Staats-. und Bundesstraßen aufeinander, sondern auch die verschiedensten Zuständigkeiten. Um hier substantielle Verbesserungen zu erreichen werden wir wohl einen langen Atem und einen zähen Willen brauchen. Fangen wir an!

Reinhard Riederer

 

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