• Damals waren Geierzähler hoch gefragt, um zu messen, wie hoch die Belastung eigentlich ist; ©Foto:Pixabay.com

35 Jahre Tschernobyl

Jahrestag des Reaktorunglücks

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Die Atomkatastrophe von Tschernobyl jährt sich am 26. April zum 35. Mal. Sie ist eine der schlimmsten Umweltkatastrophen aller Zeiten. Die Atomgefahr ist speziell im Landkreis Ebersberg noch lange nicht vorbei.

26. Apr. 2021 –

Der Landkreis Ebersberg gehört zu den so genannten Fallout-Gebieten, in denen sich die mit radioaktivem Cäsium 137 angereicherte Wolke aus der Ukraine schließlich abregnete. Hier ist die Verstrahlung der Böden immer noch sehr hoch. Das führt dazu, dass bis zu 30% der im Ebersberger Forst geschossenen Wildschweine immer noch verstrahlt sind und entsorgt werden müssen. Eine Folge der Lieblingsspeise der Wildschweine, nämlich Pilze, die sehr gerne radioaktives Cäsium einlagern.

Tschernobyl war die traurige Bestätigung, dass die Nutzung der Atomkraft nicht sicher ist. Die Folgen eine atomaren GAUs sind weitreichend und gesicherte Perspektiven für die Entsorgung des radioaktiven Mülls existieren immer noch nicht.

„Auch in Zeiten des Klimawandels gibt es kein Zurück mehr zur Atomkraft, auch wenn dies von manchen Windkraftgegnern propagiert wird“ sagt Christoph Lochmüller, der Grüne Direktkandidat für den Wahlkreis Ebersberg-Erding. "Noch immer sind zwei Reaktoren in Bayern in Betrieb (Gundremmingen C und Isar II) und wir erwarten sehnsüchtig die Stilllegung in den kommenden 20 Monaten."

Presseerklärung der Sprecher*innen des Kreisvorstandes Ebersberg: Angelika Obermayr und Christoph Lochmüller

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