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Bündnis 90/Die Grünen

im Landkreis Ebersberg

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Öffentlichen Verkehr ausbauen

Ein wesentlicher Schwerpunkt Grüner Verkehrspolitik für Poing ist der öffentliche Nahverkehr. Er soll den BürgerInnen ganztägig und flächendeckend häufige, pünktliche und schnelle Verbindungen gewährleisten.

Busverkehr PPA

Innerhalb von Poing und zu den Nachbarorten Pliening und Anzing sind die Busse des von den beteiligten Gemeinden geförderten PPA schnelle und bequeme Verkehrsmittel. Für den Anschluss an die S-Bahn nach München sind die PPA-Busse unverzichtbar.

Auf dem Fahrplan haben wir bereits jetzt einen recht attraktiven Busverkehr. In Zeiten des Berufsverkehrs werden allerdings die Anschlüsse vom Bus zur S-Bahn und umgekehrt oft verpasst. Die Gemeinde bleibt aufgefordert, Fahrpläne und Fahrzeugumläufe so zu optimieren, dass am Bahnhof die Anschlüsse zwischen S-Bahn und Bus verbessert werden. Funkgesteuerte Vorrangschaltungen an den Ampeln können die entscheidenden ein oder zwei Minuten Busverspätung zum S-Bahn-Anschluss ausgleichen.

Die Schulen sollen großzügig mit den Bussen bedient werden, damit sich Eltertaxis weitgehend erübrigen. Die Gemeinde sollte geeignete Maßnahmen ergreifen, um Elterntaxis und ihre störenden Auswirkungen in der Umgebung der Schulen und Kindertagesstätten zu vermindern.

In Zusammenarbeit mit dem MVV und den Landkreisen Ebersberg und München sollen schnelle Busverbindungen nach Ebersberg und zu den Gewerbegebieten um Unterföhring geschaffen werden.

In den späten Abendzeiten und an Sonn- und Feiertagen soll ein getakteter Busverkehr angeboten werden, ggf. als Ruftaxi im MVV-Tarif.

Elektrobusse oder Wasserstoffbusse sollten, sobald sie technisch und wirtschaftlich einsatzreif sind, auch in Poing eingesetzt werden.

S-Bahn

Die S-Bahn ist das unverzichtbare Rückgrat des öffentlichen Nahverkehrs im Münchner Umland. Gerade im Berufsverkehr hat die S2 Ost ihre Kapazitätsgrenze schon jetzt erreicht. Überfüllte Züge und Verspätungen, einschließlich verpasster Umsteigeverbindungen, sind die Folge. Der weitere immense Bevölkerungszuwachs in den Gemeinden an der S2 Ost wird von der S-Bahn nicht verkraftbar sein. Als einstweilige Sofortmaßnahme ist der vermehrte Einsatz von Langzügen zu fordern.

Für die Fahrpläne nach Eröffnung der 2. S-Bahn-Stammstrecke wird den Gemeinden an der S2 Ost ein Fahrplantakt von 15 Minuten anstelle des bisherigen 20-Minuten-Taktes angekündigt. Das ist auf dem ersten Blick eine Verbesserung von drei auf vier Züge pro Stunde. Nicht an die große Glocke gehängt wird, dass dafür im Berufsverkehr die drei Express-S-Bahnen pro Stunde entfallen. Unterm Strich werden also im Berufsverkehr die Züge voller.

Wir unterstützen weiterhin die Einführung eines 10-Minuten-Taktes, zumindest in den Hauptverkehrszeiten. Der viergleisige Ausbau der Strecke ist sowohl für einen 10-Minuten-Takt als auch zur Erhöhung der Zuverlässigkeit der S-Bahn notwendig.

Einbeziehung des S-Bahnhofs Grub

Der S-Bahnhof Poing stößt im morgendlichen Berufs- und Schülerverkehr an seine Kapazitätsgrenzen. Der S-Bahn-Halt Grub ist weit weniger belastet. Zur Entlastung des Haltepunktes Poing sollen Buslinien auch nach Grub geleitet werden.

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