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Bündnis 90/Die Grünen

im Landkreis Ebersberg

Es würde uns freuen, wenn wir Sie regelmäßig über Neuigkeiten aus dem Kreisverband, der Kreistagsfraktion und den Gemeinden des Landkreises Ebersberg informieren könnten. Sie können sich hier zu unserem Newsletter anmelden

Standort Gymnasium

22. Dezember 2017: Die Gemeinde Poing bemüht sich darum, ein Gymnasium in Poing zu realisieren. Als Standort ist bisher das neu geplante Wohngebiet in W7 geplant. Die Lage dort am nördlichen Ortsrand erscheint jedoch aus verkehrs- und ortsplanerischen Gesichtspunkten problematisch.

Argumente für eine Verlegung des Standortes für das Gymnasium:

  •  Durch die frei werdende Fläche in W7 könnte das Neubaugebiet lockerer bebaut werden. Es würde Spielraum für Grünflächen und Alleen gewonnen und die Höhe der Bebauung könnte bei gleichbleibender Geschoßfläche reduziert werden.
  • Der Standort am Bergfeld würde die ohnehin angespannte Verkehrssituation an der Bergfeldstraße und Westring mit zusätzlichen Schulbussen sowie einem hier noch höher zu erwartenden Individualverkehr belasten
  • Zusätzliche Schulbusse bringen mittel- und langfristig zusätzliche Kosten

  • Der Standort am Hanslbrunn ist fußläufig vom S-Bahnhof und den dortigen Bushaltestellen, also mit den vorhandenen Buslinien von Anzing, Pliening und ganz Poing gut erreichbar.
  • Es sind ausreichend Parkplätze gegenüber am Sportzentrum vorhanden
  • Die Straße Am Hanslbrunn ist bisher mit wenig Verkehr belastet und weist daher genug Kapazität für den unvermeidlichen Zusatzverkehr auf

  • Das Sportzentrum liegt in unmittelbarer Nähe

  • Eine Lärmbelästigung für Wohngebiete wird vermieden

Uns ist bewusst, dass die zur Verfügung stehende Grundstücksfläche Am Hanslbrunn kleiner als diejenige im W7 ist. Dieser Umstand kann evtl. durch eine höhere Bebauung ausgeglichen werden.
Für das Volksfest wäre ein neuer Standort zu suchen. Dieser muss allerdings nicht so zentral liegen und könnte auch auf einer Pachtfläche situiert sein.

Den vollständigen Antrag finden Sie hier

Verbesserung der Mobilität für Menschen mit Behinderung und Radfahrer

7. Dezember 2017: Es gibt im Ortsgebiet von Poing zahlreiche Stellen, die von Menschen mit Behinderung schwer benutzbar sind.

Zum Beispiel sind die Randsteine an vielen Straßenübergängen in Poing nicht ausreichend abgesenkt, d.h. es sind mehrere Zentimeter hohe Schwellen vorhanden.

Dadurch wird insbesondere Menschen mit Behinderung (v.a. mit Rollator wegen der kleinen Räder, aber auch Rollstuhlfahrern) das Überqueren von Straßen erschwert bzw. dieses dauert länger als nötig, was die Unfallgefahr erhöht.

Zudem sind solche Schwellen auch für Radfahrer und Kinderwagen unkomfortabel.

In DIN 18040-3 ist geregelt, wie barrierefreies Bauen im Öffentlichen Verkehrs- und Freiraum zu erfolgen hat: Einerseits sollen Gehwege erschütterungsfrei für Menschen mit Behinderung befahrbar sein, andererseits sollen ihre Begrenzungen für Sehbehinderte auch tastbar sein.

Als idealen Kompromiss schlagen wir Rampen mit Nullabsenkung (weitgehend erschütterungsfrei) und vorgelagertem Sperrfeld mit Rippenstruktur am Rampenbord vor.

Daher haben wir am folgenden Antrag gestellt:

1. Verbesserung der Mobilitätssituation für Menschen mit Behinderung

  • Systematische Untersuchung des Ortsgebietes auf Stolperschwelle
  • Behinderten-gerechter Umbau der Problemstellen (erschütterungsfrei, tastbar, farblich abgesetzt)
  • Beim Neubau von Straßen und Wegen soll ausdrücklich darauf geachtet werden, dass neue Stolperschwellen gar nicht erst entstehen.

2. Verbesserung der Situation für Radfahrer

  • Im Maßnahmenkatalog zur Radverkehrsförderung in der Gemeinde Poing wurde u.a. die Maßnahme 2.1 „Systematische Zustandserfassung der Radverkehrsinfrastruktur“ beschlossen. Wir beantragen hiermit, diese Zustandserfassung nun umgehend (d.h. im Winter 2017/18) zusammen mit der Untersuchung der Stolperschwellen für Mobilitäts-Eingeschränkte durchzuführen.
  • Abflachung der Stolperschwellen (ggf. Absicherung für Sehbehinderte)


Die Umsetzung dieses Antrages bringt die Gemeinde der Erlangung des Prädikats
„Fahrrad-freundliche Kommune“ einen Schritt näher.

Den vollständigen Antrag finden Sie hier

Einige Beispiele für Problemstellen haben wir hier zusammengestellt

Biotop im Bergfeldpark

9. März 2017: Wir beantragen, den Umbau des Biotops im Bergfeldpark vorerst zu stoppen. Gleichzeitig beantragen wir eine Überprüfung zur Findung einer adäquaten Lösung, im Speziellen die Erweiterbarkeit des Biotops in Richtung Osten.

Die Verkleinerung des Biotops wurde zuvor nicht mit dem Gemeinderat abgestimmt, aus der Sicht der Bündnis 90/Die Grünen betrifft diese Entscheidung jedoch Angelegenheiten der örtlichen Gemeinschaft und ist daher über den Gemeinderat zu entscheiden. Hierzu wurden Gründe, Probleme und alternative Lösungswege nicht ausreichend diskutiert und es wurde keine Entscheidung durch den Gemeinderat getroffen.

Natürlich ist die Lage des Biotops am Fuße des Rodelhügels nicht ideal. Hier wurden schon bei der Konzeption Fehler gemacht, so dass in jedem Winter Schutzmatten am Zaun angebracht werden mussten.
Die Verkleinerung des Biotops wurde nicht durch den Gemeinderat entschieden, dadurch war es nicht möglich Gründe, Probleme und alternative Lösungswege ausreichend zu diskutieren.
Insbesondere wurden weder Alternativen erörtert noch die Kosten aufgezeigt.

Den vollständigen Antrag finden Sie hier

Aufgrund der hohen Kosten zogen wir den Antrag zurück, jedoch soll ein möglicher anderer Standort für ein Biotop in ähnlicher Größe gesucht werden.

Wildbienenhäuser

12. Mai 2016: Die Natur ruht dort wo Bagger graben und Häuser entstehen - so auch bei unseren Neubaugebieten. Leben kommt nicht nur mit dem Einzug der neuen Bürger zurück in diese Gebiete, sondern auch mit einer Neubepflanzung der Gärten und umliegenden Gebiete.

Es dauert jedoch oft lange, bis die Natur auch von Tieren und Insekten erschlossen wird. Um diesen Prozess zu beschleunigen und mit einem guten Beispiel seitens der Gemeinde für eine intakte Natur vorauszugehen, haben wir beantragt Wildbienenhäuser am Rande des Seewinkels und Zauberwinkels aufzustellen.

 

Wird unserem Antrag stattgegeben, so werden die Wildbienenhäuser der Lehmbau Manufaktur gemeinnützige eG (www.lehmbau-manufaktur.de) in Modulbauweise (Beispiel: siehe Bild) verwendet. Diese könnten in Bausätzen geliefert und auch durch eine interessierte Schulklasse oder Schülerfirma zusammengebaut werden. Den Schülern kann so vieles über die heimischen Bienenarten, die Lebenskreisläufe der Natur und deren Schutz nähergebracht werden.

Den vollständigen Antrag finden Sie hier

Die Wildbienenhäuser wurden anschließend aufgestellt.

Beitritt in die "Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen"

Am 16.4.2015 wird der Gemeinderat über folgenden Antrag der Grünen beraten: Die Gemeinde Poing möge die Aufnahme in die "Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen in Bayern" (AGFK Bayern)" beantragen und die notwendigen Voraussetzungen dafür schaffen.

Die Gemeinde Poing bemüht sich seit Jahren, den Fahrradverkehr zu stärken und die Rahmenbedingungen hierfür zu verbessern. Andere Städte und Gemeinden (insbesondere im Umfeld von München: Kirchheim, Ismaning, Unterschleißheim, Planegg, "¦) haben sich im AGFK zusammengeschlossen, um gemeinsam den Radverkehrsanteil stetig zu erhöhen und den Radverkehr in Bayern zu fördern.

 

Wir sehen im Beitritt zum AGFK Bayern die Chance, Synergieeffekte mit den angeschlossenen Gemeinde zu nutzen und mit dem Rad das umweltfreundlichste Verkehrsmittel auch in Poing weiter zu stärken.

Natürlich sind einige Vorarbeiten zu leisten, um die Aufnahmekriterien zu erfüllen.

Aber wir meinen, diese Arbeit wäre gut investiert.

 

Und es lockt ein attraktives Ziel für die Mühen:

Der Titel "Fahrradfreundliche Kommune in Bayern" wird im Rahmen eines Festaktes durch den Innenminister des Freistaates Bayern verliehen und hat sicher Signalwirkung!Den vollständigen Antrag finden Sie hier

Trampelpfad im Bergfeldpark

Die Poinger Grünen stellen zur besseren Anbindung von RadfahrerInnen und zur Verschönerung des Bergfeldparks den Antrag den schon bestehenden Trampelpfad zu einem schmalen Weg umzugestalten

Die Wege im Bergfeldpark und der Zauberwinkel unabhängig voneinander geplant wurden unabhängig voneinander geplant. Die BewohnerInnen des Zauberwinkels, die das Ortszentrum vom südlichen Ende der Wilhelm-Hauff-Straße aus erreichen wollen, müssen derzeit die zentrale Wiese im Bergfeldpark umständlich umgehen. Viele von ihnen durchqueren daher diese Wiese weglos. Dadurch hat sich ein ca. 2-3 Meter breiter, unschöner Trampelpfad gebildet. Dieser Pfad ist bei löcherig, bei Nässe schlammig und daher schlecht nutzbar. Der Trampelpfad ist stark frequentiert.

 

Daher soll ein schmaler (1,5 m breit), aber befestigter Parkweg als Ersatz für den Trampelpfad hergestellt werde. Es soll eine möglichst kostengünstige Ausbauvariante gewählt werden. Ein Winterdienst ist nicht vorzusehen.

 

Dieser Vorschlag wurde bereits im April 201 behandelt und aufgrund einer Stellungnahme eines Landschaftplaners auf Empfehlung der Verwaltung abgelehnt. Dieser Stellungnahme sah vor, den Weg behindertengerecht auszubauen. Um die zulässigen Steigungen einzuhalten, wäre hierzu die Verlegung des Weges auf einen Damm notwendig, was den Abfluss des Regenwassers behindert hätte. Der Bergfeldpark dient in diesem Bereich auch als Versickerungs- und Abflussbereich für Regenwasser bei sehr starken Niederschlägen. Auf Nachfrage hat sicher herausgestellt, dass ein behindertengerechter Ausbau des Weges zwar empfohlen, aber nicht zwingend notwendig ist. Würde der Weg, wie beantragt, flächig eben zum Wiesenniveau hergestellt (so wie auch die bestehenden angelegt sind), ergäbe sich keinerlei Einschränkungen der Abflussfunktion für Regenwasser. Eine gesonderte wasserrechtliche Genehmigung erscheint in der vorgeschlagenen Ausbauvariante vermeidbar.

 

Der Antrag wurde angenommen.

Spritzeisfläche für Poing

Die Poinger Grünen stellen zur Förderung von Wintersport in der Gemeinde den Antrag im Winter eine Spritzeisfläche am Festplatz herzustellen

Als Ort bietet sich der Festplatz neben dem Baubetriebshof besonders an, weil er im Winter nicht genutzt wird, aber einen Wasseranschluss und genügend Licht bietet. Außerdem liegt er recht zentral und ist daher leicht zu erreichen. Allerdings gibt es in unmittelbarer Nähe keine AnwohnerInnen, die durch Lärm belästigt werden könnten.

 

Für eine Spritzeisbahn, die ein niederschwelliges Angebot vor allem für Jugendliche bietet, ist nichts weiter erforderlich als eine glatte Fläche und ein Wasseranschluss. Sobald es ganztägig Minusgrade hat, bespritzt ein Mitarbeiter/eine Mitarbeiterin des Baubetriesbhofs den Platz mit mehreren Schichten Wasser. Das Wasser gefriert und bildet eine Eislaufbahn. Zur Erhaltung der Eisqualität sollte jeden Abend eine neue Schicht aufgetragen werden und bei Bedarf Schnee geräumt werden.

Erfahrungen aus anderen Orten besagen, dass solche Eisflächen gern genutzt werden, besonders von Kindern und Jugendlichen. Auch die vielen EisläuferInnen, die bei entsprechendem Wetter im Grünzeug nördlich des W4 Schlittschuh laufen, beweisen, dass in Poing Bedarf an einer Eisbahn besteht. So kann die kinderfreundliche Gemeinde Poing mit geringem Aufwand ein weiteres attraktives Freizeitangebot schaffen.

 

Der Aufwand für die Gemeinde beschränkt sich auf die Arbeitszeit des Mitarbeiters/der Mitarbeiterin und einige Kubikmeter Wasser. Bei Plusgraden taut dann alles rückstandsfrei auf. Somit kann die Eisbahn für die Nutzer kostenfrei angeboten werden.

Der Antrag wurde in abgeänderter Form angenommen. Es soll auch nach anderen Standorten für eine Spritzeisfläche gesucht werden. Die Stockschützenbahn am Sportplatz wurde als geeignetste Fläche identifiziert.

Blühfläche statt Grünflächen

Der Antrag der Fraktion von Bündnins90/Die Gründen fordert die Registrierung und Neuanlage ökologisch wertvoller Flächen im Gemeindegebiet Poing sowie de Schaffung eines Biotopverbundes an geeigneten Flächen im gesamten Gemeindegebiet.  

Dadurch soll eine Verbesserung der Artenvielfalt (Pflanzen und Tiere), ein höherer ästhetischer Wert und höherer Erlebnisfaktor für die Bevölkerung und ein langfristig geringerer Pflegeaufwand für den Baubetriebshof durch seltenere Mäharbeit gewährleistet werden.

Nach der Registrierung und Kartierung vorhandener Ökoflächen, wie z.B. diverse Wildhecken, die magere Blumenwiese um das Poinger "Stonehenge" oder auch die von uns beantragte Streuobstwiese in Poing Süd, sollen weitere geeignete Fläche für Biotope identifiziert werden. Vorschläge hierfür wären das Straßenbegleitgrün im Zauberwinkel oder Grünflächen im Park, die nicht für Erholung (Ballspielen) genutzt werden.

An diesen Stellen im Ort kann durch das Anlegen von Wildblumenbeständen oder Streuobstbeständen schon durch einen kleinen Eingriff viel geleistet werden.

 

 

Den gesamten Antrag finden Sie hier

Weiterführende Schulen in Poing

Selbstverständlich haben wir am 20.06.2012 einem Antrag der SPD/Bürgerliste auf die Prüfung der Realisierbarkeit einer Fachoberschule/Berufsoberschule (FOS/BOS) in Poing zugestimmt. Denn auch wir sind der Auffassung, dass das wachsende Poing ein breites Angebot an weiterführenden Schulen braucht.

Und wir bevorzugen im ersten Schritt die Einrichtung einer FOS/BOS, die es bislang auch in den unmittelbaren Nachbarorten nicht gibt. Denn die FOS/BOS bietet für Schüler, die von der Realschule kommen oder eine abgeschlossene Berufsausbildung aufweisen können, einen Weg zur Fachhochschulreife oder über eine 13. Klasse zur Hochschulreife. Dies sind oft Schüler, die nicht aus besser gestellten Familien kommen, aber auch Schüler die sich ganz bewusst gegen das Gymnasium für einen mehr berufspraktisch ausgerichteten Bildungsweg entscheiden.

 

Wir waren auch der Auffassung, dass die SPD/Bürgerliste nicht zufällig gerade eine FOS/BOS statt einem Gymnasium beantragt hat, sondern von ähnlichen Überlegungen geleitet war wie wir. Umso mehr haben wir uns gewundert, als die SPD in der letzten Gemeinderatssitzung am 28.11.2013 einen Antrag auf Einrichtung eines Gymnasiums beantragt hat, gleichzeitig aber den Antrag vom 20.06.2012 auf Einrichtung einer FOS/BOS aufrecht erhält (auf den es noch keinen Bescheid vom Landratsamt oder Kultusministerium gibt).

Wir halten es für nicht zielführend gleichzeitig zwei Anträge auf zwei verschiedene weiterführende Schulen laufen zu lassen und hätten es für besser gefunden, sich zunächst auf ein Ziel zu konzentrieren. Aus unserer Sicht wäre das die FOS/BOS. Auch bei anderer Prioritätensetzung sind wir nicht gegen ein Gymnasium in Poing. Deswegen haben auch wir am letzten Donnerstag dem Antrag der SPD zugestimmt. Wir erwarten nun, dass das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus beide Varianten gleichwertig prüft und in absehbarer Zeit eine Entscheidung bekannt gibt. Aber auch für die Gemeinde Poing und den Landkreis Ebersberg gibt es eine "Hausaufgabe" zu erledigen: es muss in Poing ein geeignetes verkehrsgünstiges Grundstück gefunden werden.

Fahrradfahren in Poing

Mitte April trafen sich einige Mitglieder Poinger Grünen mit VertreterInnen des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) aus Ebersberg und fuhren quer durch Poing um mögliche Punkte zu finden, an denen das Fahrradfahren erleichtert werden kann.   Daraus enstand ein Antrag mit 17 Punkten, welcher alle Teile Poings betrifft, wodurch die Attraktivität des Fahrradfahrens erhöhrt werden soll

 

Es gibt viele gute Gründe Fahrrad zu fahren. Das Fahrrad steht als ideales Verkehrsmittel für Bewegungsfreude, Schnelligkeit, Nachhaltigkeit, gesunde Mobilität und Lebensqualität. Es ist die effizienteste Art menschlicher Fortbewegung.

Aber das Fahrradfahren hat auch Probleme. Denn es gibt weder einen Airbag noch einen Sicherheitsgurt oder eine Knautschzone.

Poing hat viele schöne Radwege - manche Gefahrenpunkte sollten unseres Erachtens jedoch unbedingt verbessert werden. Für ein attraktiveres und sicheres Radfahren in Poing haben wir daher 17 konkrete Verbesserungsvorschläge erarbeitet und diese mit der Bitte um Überprüfung und gegebenenfalls Umsetzung an die Gemeinde Poing eingereicht. Wir hoffen auf eine zügige Behandlung im Gemeinderat.

 

Den Forderungskatalog finden Sie hier

Fahrgastunterstände

Die Poinger Grünen fordern in ihrem Antrag vom 26.2.2012 die Errichtung von Fahrgastunterständen für stark genutzte Bushaltestellen in Poing.


Dies hat einen positiven Effekt auf die Qualität des Öffentlichen Personen Nahverkehrs (ÖPNV).

Die Finanzierung soll mit dem Verkauf von Werbeflächen und die Beleuchtung, eine weitere Steigerung des Komforts, mit Strom durch Solaranlagen gewährleistet sein.

Der Gemeinderat hat die Verwaltung einstimmig beauftragt, folgende Haltestellen des Kommunalen Bussystems PPA hinsichtlich ihrer Geeignetheit für die Aufstellung eines Wartehäuschens zu überprüfen und eine mögliche Finanzierung über Werbefirmen abzuklären: 

  • S-Bahnhof Poing Nord (Marktplatz) und Süd (Bahnhofstraße 
  • S-Bahnhof Grub (Nordseite) 
  • Gebr.-Grimm-Straße
  • West (Kirchheimer Allee) 
  • Bergstraße und Neufarner Straße (Angelbrechting) 
  • Grund- und Mittelschule an der Gruber Straße 
  • Grundschule Karl-Sittler-Straße.


Den gesamten Antrag finden Sie hier

Antrag zur Neufarner Straße

Die Poinger Grünen fordern den Gemeinderat in einem Dringlingkeitsantrag  hinsichtlich des beschleunigten Bebauunsantrags auf eine Aufstauberechung unter den Vorgaben einer eingeschossigen Tiefgarage mit Berücksichtigung technischer Maßnahmen zur Umlenkung des Grundwassers durchzuführen.
Den vollständigen Antrag finden Sie hier.
Den gesamten Bebauungsplan finden Sie hier.

Streuobstwiese

Die Poinger Grünen fordern in ihrem Antrag vom 24.07.2009 die Realisierung einer Streuobstwiese, die der Öffentlichkeit zugänglich gemacht ist.

Der Antrag wurde einstimmig angenommen und die Wiese in einem Südpoinger Feld nahe der Prielmayrstraße eingerichtet.

Den gesamten Beitrag finden Sie hier

Ampelschaltung Grün für Fußgänger

Die Poinger Grünen fordern in ihrem Antrag vom 27.8.2012, dass die Fußgängerampeln zur Querung der Gruber Straße an der Ecke Gruber
Straße/Blumenstraße sowie zur Querung der Plieninger Straße an der Ecke Gruber
Straße/Plieninger Straße nicht mehr als Bedarfsampeln, sondern stattdessen so
geschaltet werden, dass die Fußgänger während der Rotphase der Autos in der
entsprechenden Richtung immer Grün haben.

Dabei gibt es keinerlei negative Auswirkung auf den Autoverkehr, aber der Nutzen für die FußgängerInnen ist enorm, weil sie nun nicht mehr eine ganze Ampelphase warten müssten, wenn sie bei Rot für die Autos ankommen würden und nicht rechtzeitig drücken konnten.


Der Gemeinderat hat einstimmig dem Antrag der GR-Fraktion Bündnis 90 / Die GRÜNEN zugestimmt, wonach die Ampeln an den Kreuzungen Gruber Straße / Plieninger Straße und Gruber Straße / Blumenstraße so geschaltet werden sollen, dass die Fußgänger während der Rotphase der Autos in der entsprechenden Richtung immer Grün haben. Vor einer endgültigen Entscheidung des zuständigen Landratsamtes sollen dem Gemeinderat jedoch die Auswirkungen einer veränderten Ampelschaltung auch für den fließenden Fahrzeugverkehr und auf die geplante Optimierung der Ampelschaltungen dargestellt werden. Ferner sollen nochmals die Möglichkeiten zur Einbeziehung der Ampel an der Kreuzung Hauptstraße in die Optimierung aufgezeigt werden.

Dieser Beschluss wurde dem Landratsamt Ebersberg und dem Staatlichen Bauamt Rosenheim mitgeteilt. Das Staatliche Bauamt Rosenheim hat mitgeteilt, dass jetzt die Lichtsignalanlagen in der Hauptrichtung auf Dauer-Grün programmiert sind, d. h. die Nebenrichtung (KFZ und Fußgänger) müssen anfordern. Bei einer Daueranforderung der Fußgänger erhöht sich die Umlaufzeit mit Auswirkungen auf den Verkehr. Es wird deshalb empfohlen, zuerst den Verkehr zu beobachten und dann ggf. die Daueranforderung bedarfsgerecht zu aktivieren.

 

Den vollständigen Antrag finden Sie hier

Bürgersolaranlage

Die Grünen Poing fordern in ihrem Antrag vom 8.10.2008 die Unterstützung der Gemeinde Poing zur Errichtung eines Bürgersolarkraftwerks.

Sie soll bei der Werbung helfen und einen Gestattungsvertrag mit den ErrichterInnen und BetreiberInnen vereinbaren.


Durch die Bereitstellung von Dächern in (teils) öffentlicher Hand, wie z.B. das Feuerwehrhaus, können auch Poingerinnen und Poinger ohne geeignetes Dach von Pholovoltaikanlagen profitieren, tragen aber auch das Risiko in Form von Versicherungen.

 

Der Gemeinderat hat einstimmig folgenden Beschluss gefasst: Die Initiative wird grundsätzlich begrüßt. Die Verwaltung wird beauftragt zunächst weitere Grundlagen zu ermitteln und eine Modellrechnung zu erstellen. Diese Grundlagen sollen dann im Bau- und Umweltausschuss vorberaten werden. Das 1. Bürgersolarkraftwerk Poing wurde errichtet. Weitere Flächen wurden leider nicht genehmigt.

 

Den gesamten Antrag finden Sie hier

Plakatinformationstafeln

Die grünen Gemeinderäte fordern in ihrem Antrag vom 1.10.2008 das Aufstellen von Plakatinformationstafeln für Wahlwerbung um das Wildplakatieren zu verhindern.

Obwohl die Gemeinde Poing an der Sauberkeit interessiert ist (v.a. im Kampf gegen Grafitti von Jugendlichen in Form von Videoüberwachung) muss das Ortsbild bei Wahlen durch die allgegenwärtige Werbung leiden.

An deren Stelle sollen Plakatinformationstafeln, die an bestimmten Orten in Poing am Beispiel von Ebersberg oder Grafing (siehe Bilder im vollständigen Antrag), rücken

 

Der Gemeinderat hat mehrheitlich den Antrag abgelehnt.

 

Den Antrag finden Sie hier

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