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Bündnis 90/Die Grünen

im Landkreis Ebersberg

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Dafür braucht es starke Grüne im Glonner Gemeinderat

Glonn ist ein schöner und lebenswerter Ort, den wir auch für künftige Generationen schützen, bewahren und verantwortungsvoll mitgestalten wollen.

 

Vielfalt und soziales Zusammenleben

Kulturelle und sportliche Angebote, leicht erreichbare Arbeitsplätze, eine gute Kinderbetreuung, ein reges Vereinsleben und nicht zuletzt vielfältige Einkaufsmöglichkeiten, machen Glonn zu einem Ort hoher Lebensqualität und sozialer Wärme. Damit das ALLE erreicht, brauchen wir zusätzlich:

  • Ganztagsbetreuung auch für Schulkinder und auch in den Ferien, um junge Familien und insbesondere berufstätige Eltern zu entlasten. Wir wollen das bestehende Angebot ausweiten, einschließlich eines Mittagessens und damit auch zur nachhaltigen Sicherung des Schulstandortes Glonn beitragen.
  • Wir fordern für Glonn Priorität für genossenschaftliches Bauen, zum Beispiel durch die Wohnbaugesellschaft Ebersberg. Die Gemeinde bleibt Mitbesitzerin der Wohnungen und kann über die Vergabe sozialverträglich verfügen.
  • Die Pflege der öffentlichen Spielplätze soll durch ein neues Modell der Patenschaft so verbessert werden, dass sie jederzeit sauber und einladend sind.
  • Jugendliche brauchen offene Treffpunkte. Wir unterstützen die Schaffung solcher Orte: einer Feuerstelle, einer Pumptrack-Anlage, eines Jugend-Cafés.
  • Als Ergänzung der wertvollen Jugendarbeit in den Vereinen unterstützen wir die Finanzierung einer sozialpädagogischen Teilzeitstelle zur „offenen Jugendarbeit“ und zur Betreuung der Jugendtreffpunkte.
  • Die Aufnahme und Integration von Geflüchteten werden uns auch in den nächsten Jahren begleiten. Die Bereitstellung der entsprechenden Ressourcen durch die Gemeinde sorgt dafür, die wertvolle Arbeit der ehrenamtlichen und amtlichen Helfer*innen auf Dauer zu sichern.

Behutsame und bürgernahe Ortsentwicklung

Glonn als Ort zum Wohnen und Arbeiten, zum Einkaufen und Flanieren zu erhalten und weiterzuentwickeln, dieses Ziel teilen wir mit anderen Gruppierungen des Gemeinderats.

Wir Grüne setzen uns dafür ein, anstehende Aufgaben in den Rahmen eines Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) einzubetten, insbesondere: 

  • Zukünftige Standorte für Feuerwehr, Kinderhort und Turnhalle
  • Zukünftige Nutzung der Klosterschule und des derzeitigen Feuerwehrgebäudes
  • Neugestaltung des öffentlichen Raums: insbesondere des Marktplatzes als Dorfzentrum, des Bahnhofsplatzes, der Plätze vor Schule und Feuerwehr, Verbesserungen für Fußgänger auch für Kinder (Spielplätze) und Jugendliche. Wir verstehen die Ortsentwicklung mittels ISEK als die Möglichkeit zu einer grundlegenden Erneuerung des Ortsbildes, die über die ohnehin geplanten Vorhaben hinausgeht. Es ist zugleich eine gute Gelegenheit Bürgerinnen und Bürger an der Entwicklung ihrer Gemeinde zu beteiligen, zum Beispiel in Form eines Bürgerrats.

Umweltfreundliche Mobilität

Der Straßenverkehr ist seit Jahren eines der drängendsten Themen in Glonn. Verstärkte Ausrichtung auf die Bedürfnisse nicht motorisierter Verkehrsteilnehmer im Rahmen des städtebaulichen Konzepts (ISEK) hilft, den hausgemachten motorisierten Verkehr zu reduzieren und den überörtlichen zu bremsen:

  • Priorität für Fuß- und Radwege entlang der Durchgangsstraßen, Anbindung von Neubaugebieten durch Gehwege zum Ortszentrum, zu den Kindergärten, Schule und Hort, barrierefreie Gehwege.
  • Aufzeigen und Prüfen aller Möglichkeiten zur Verlangsamung des Durchgangsverkehrs (Straßenbelag, Markierungen, optische Einengung), und Realisierung in Abstimmung mit dem Landkreis und dem Straßenbauamt.
  • Eröffnung innerörtlicher Fußwege abseits der Autostraßen.
  • Einbeziehung der „Mitfahrbankerl“ bei der Planung des öffentlichen Raums, insbesondere an den Ausfallstraßen.
  • Stärkung des ÖPNV, insbesondere der Buslinie 440, als schneller Zubringer zum Bahnhof Grafing und weiter in die Kreisstadt Ebersberg.

Vorreiter beim Klimaschutz

Die Notwendigkeit entschlossener Klimapolitik ist unbestritten. Klimaschutz darf dabei nicht nur eine Angelegenheit der nationalen und internationalen Politik sein; auch Kommunen können und müssen dazu beitragen und Zeichen setzen. Bereits 2009 hat sich der Markt Glonn ein ambitioniertes Energieleitbild gegeben und mehrere Projekte auf den Weg gebracht. Daran anknüpfend wollen wir Klimaschutz auch im Gemeinderat wieder verstärkt zum Thema machen: 

  • Bekenntnis des Gemeinderats zur Verantwortung für die klimapolitischen Folgen seiner Entscheidungen.
  • Bei gemeindlichen Vorhaben, Bebauungsplänen und Entwicklung des städtebaulichen Konzepts ist dem Aspekt des Klimaschutzes besonderes Gewicht einzuräumen, z.B. durch Planungen, die Energieerzeugung durch Photovoltaik berücksichtigen.
  • Fortschreibung und konsequente Verfolgung des Energieleitbildes, insbesondere beim Energiesparen im Gebäudebestand, beim Ausbau von erneuerbaren Energien und bei der Förderung nicht-fossiler Wärme sowie bei einer umweltfreundlichen Mobilität.
  • Planung und Bau eines Windrads im Glonner Umland mit der Möglichkeit der Beteiligung Glonner Bürger, z.B. über eine Energiegenossenschaft.

Flächensparen, Naturschutz und Naherholung

Gewachsene Kulturlandschaft und schöne Natur prägen das Glonner Land und bieten hohen Naherholungswert. Dieses wertvolle Gut wollen wir schützen.

  • „Flächenfraß“ berührt unübersehbar auch das Gesicht der Gemeinde Glonn, wie zuletzt durch den Neubau des Penny-Markts auf grüner Wiese. Unser Standpunkt: Renovierung oder Ersatzbau an alter Stelle statt Flächenverbrauch durch Neubau.
  • Der alte Bahndamm nach Grafing soll als gemeinsames Projekt der Gemeinden Moosach und Glonn in seiner jetzigen Form als wertvolles Biotop und als Fuß- und Wanderweg erhalten bleiben. Radfahrer sollen probeweise, bei positiver Resonanz dauerhaft, auf der parallel verlaufenden Straße durch Umwidmung in eine Fahrradstraße (Kfz- und landwirtschaftlicher Verkehr frei) Vorrang erhalten – ggf. auch nur an Wochenenden.
  • Neues Baurecht soll - wo möglich und mit geringstmöglichem Flächenverbrauch - vorrangig für Mietwohnungen für kleine Haushalte geschaffen werden.
  • Für Wohnraumbeschaffung priorisieren wir innerörtliche Nachverdichtung. Nur wenn ein Projekt klare Vorteile für die Entwicklung der Marktgemeinde mit sich bringt, darf Baulandausweisung im Außenbereich in Erwägung gezogen werden.
  • Sicherung öffentlicher Zugänge, Wegerechte und Ruhebänke in der Flur.
  • Erhalt von Nebenstraßen und Feldwegen, Anlage von Begegnungsbuchten statt breitem Ausbau; auf allen gemeindlichen Grundstücken sollen unbefahrene Neben- und Abstandsflächen entsiegelt, Kleinstbiotope geschaffen und gepflegt werden.
  • Zügiger Ausbau der Hochwasserschutzmaßnahmen unter bestmöglicher Berücksichtigung der Belange des Naturschutzes und des Landschaftsbildes.
  • Glonn soll sich in den kommenden sechs Jahren zur vorbildlichen Gemeinde bei Artenschutz und Artenvielfalt entwickeln. Für die Schaffung von Gewässerrand- und Blühstreifen, von Sorten- und Fruchtvielfalt, von naturnahen Grünflächen und Gärten durch Unternehmen, Bauern und Gartenbesitzer soll jährlich von der Gemeinde ein Preis ausgelobt werden.

 

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