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Bündnis 90/Die Grünen

im Landkreis Ebersberg

  • auf Energiewendetour. v.li.Reinhard Bütikofer, MdEP, Anna-Maria Lanzinger, Dieter Janecek, MdB
  • Besuch der Energieagentur Ebersberg zusammen mit Kreisräten aus Ebersberg;©alle fotos:Thomas von Sarnowsky

Energiewende: Landkreis Ebersberg wird ausgebremst

Anna Maria Lanzinger mit Abgeordneten unterwegs

Die Grüne Bundestags-Direktkandidatin Anna-Maria LANZINGER auf Energiewendetour durch den Landkreis Ebersberg mit Dieter JANECEK, MdB, und Reinhard BÜTIKOFER, MdEP.

23. Jul. 2017 – Am Ende ihrer Tour durch den Landkreis Ebersberg bestaunen die beiden Grünen Abgeordneten und die junge Kandidatin für das Ebersberger Direktmandat vor aufziehenden dunklen Gewitterwolken das sichtbarste Zeichen der hiesigen Energiewende: das Hamberger Windrad in der Gemeinde Bruck. Ein seltener Anblick in Oberbayern – denn südlich von München kann man große Windkraftanlagen an zwei Händen abzählen. Die restriktive 10H-Abstandsregel der CSU-Staatsregierung hat den Ausbau fast vollständig zum Erliegen gebracht und die Energiewende ausgebremst.

Reinhard Bütikofer und Dieter Janecek, grüne Abgeordnete im Europaparlament und Bundestag, besuchten mit der Ebersberger Kandidatin für den Bundestag, Anna-Maria Lanzinger, auf ihrer Energiewendetour eigentlich eine preisgekrönte Modellregion. Für das Virtuelle Kraftwerk und die Kooperation der Kommunen hatte der Landkreis immerhin erst letztes Jahr den Preis als klimaaktive Kommune des Bundesumweltministeriums gewonnen. Schon 2006 hat man sich hier das Ziel gesetzt, bis 2030 zu hundert Prozent erneuerbare Energien zu nutzen, 2015 wurde dieses Ziel dann im Kreistag einstimmig auf den Verkehr ausgeweitet, wie Ebersbergs Klimaschutzmanager Hans Gröbmayr den Gästen beim Besuch der Energieagentur erklärte. Das bedeute aber viel entschiedeneres Handeln – beim aktuellen Tempo würde man die Energiewendeziele erst 2150 erreichen. Aber dann ist es zu spät.

Bütikofer erinnerte an seine Zeit als Bundesvorsitzender der Grünen, als man in Berlin stolz auf Bayern war, von wo viele solcher Zielsetzungen kamen, und kritisierte: „Da gibt es einen großen Widerspruch, zwischen den Kommunen und den Bürger und Bürgerinnen vor Ort, die die Energiewende gestalten wollen und sich dafür engagieren, und all den Hindernisse, und Schwierigkeiten, die die Staatsregierung ihnen in den Weg legt, weil sie die nötigen Rahmenbedingungen nicht geschaffen oder sogar verschlechtert hat.“ Dieser Analyse stimmte Janecek zu: „Der Bürger will, der Staat verhindert’s - wir brauchen unbedingt einen Richtungswechsel! Wir Grüne kämpfen für eine neue Aufbruchstimmung.“

Für die Erdingerin Anna-Maria Lanzinger kommt diese Aufbruchsstimmung aber gerade aus dem südlichen Teil ihres Wahlkreises: „Vernetzung der Stromproduzenten in einem virtuellen Kraftwerk, Rekommunalisierung der Stromnetzwerke, online-Solarkataster, wo jeder das Potential der eigenen Dachflächen binnen Minuten abschätzen kann: Im Landkreis Ebersberg zeigt sich, wie viel ein Klimaschutzmanager bewirken kann“, meint Anna-Maria Lanzinger dazu. Eine solche Stelle wünsche sie sich auch im Landkreis Erding.

Von: Thomas von Sarnowski

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