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Bündnis 90/Die Grünen

im Landkreis Ebersberg

  • Toni Hofreiter unterschreibt im goldenen Buch der Gemeinde Poing. Auf dem Foto zusammen mit stellvertr. Landrätin Waltraud Gruber und Bgm. Albert Hingerl

Dr. Anton Hofreiter in Poing

"Weil es keinen Planeten B gibt"

Über 100 Interessierte drängten sich im Schützenheim, um den Vorsitzenden der Grünen Bundestagsfraktion Dr. Anton Hofreiter zu erleben.

18. Jul. 2017 – Toni Hofreiter wurde im Schützenheim von Bürgermeister Albert Hingerl und der Grünen Kreisrätin und stellvertretenden Landrätin Waltraud Gruber begrüßt und trug sich ins Goldene Buch ein. In seinem Vortrag "Weil es keinen Planeten B gibt" stellte er klar, dass es nicht um das Fortbestehen der Erde selbst geht – die hat schon ganz andere Katastrophen bis hin zu Meteoriteneinschlägen und dem Auseinanderbrechen von Kontinenten überstanden.

Aber die Lebensgrundlagen für uns Menschen werden zerstört, wenn weite Gebiete durch Hitze unbewohnbar werden oder Küstenregionen im Meer versinken. Wenn ganze Staaten wie die Malediven untergehen, wohin sollen diese Klimaflüchtlinge fliehen? In die Hauptverursacherstaaten des Klimawandels, wie Saudi- Arabien, die USA und Deutschland?

Toni wies darauf hin, dass gerade Deutschland besonders viel klimaschädliche Kohle verbrennt. Er hob aber auch die Verdienste unseres Landes um die Entwicklung der erneuerbaren Energien hervor. So konnte beispielsweise maßgeblich durch deutsche Subventionen die Photovoltaik von einem Außenseiter zu einer konkurrenzfähigen, in manchen südlichen Regionen sogar zur billigsten Energiequelle überhaupt, werden.

Bei seinem frei gehaltenen Vortrag und der anschließenden Diskussion beeindruckte der promovierte Biologe mit seinem immensen Fachwissen. Klimawandel, Energieerzeugung, Güterverkehr, Landwirtschaft oder PKW-Maut – auf allen Gebieten argumentierte er kompetent und faktenreich. Auf die Frage, was denn der Einzelne tun kann, antwortete er, man solle sich nicht selbst kasteien, denn man lebt nur einmal.

Aber man kann auf die Herkunft der Produkte achten, die man kauft, und nach ökologischen Alternativen schauen. Auch kann man statt des Autos öfter das Fahrrad nehmen oder zumindest ein umweltfreundliches Modell fahren. Wichtig ist zudem eigenes politisches Engagement, auch auf kommunaler Ebene – besonders, wenn man noch viele Jahre auf unserer Erde gut und sicher leben will.

Von: Yvonne Großmann, Dominik Fuchs

Links: www.sueddeutsche.de/muenchen/ebersberg/poing-lehrstunde-mit-gruenen-promi-1.3586541

 

 

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